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                        E i n    M e l o d i e n s t r a u ß    i n    Grün-Weiß-Rot 
                                       Die Sängervereinigung 1871 besingt in der Stadthalle „Bella Italia“
Von Klaus-Peter Bayer
(06.09.2017)

 

 

Mit Freude und Enthusiasmus präsentierten sich am 26. August die Choristinnen und Choristen des Frauen- und Männerchores  sowie die ColourTones unter dem Motto „Bella Italia“. Der Melodienstrauß war mit den Erfolgstiteln italienischer Schlager, Volkslieder sowie Passagen aus Verdis Opernwelt gut zusammengestellt.

 

 

Mit der modernen Note und flotten Auftritten bereicherte das neue buntgemischte Ensemble, die ColourTones, den Konzert-Abend. Der „Neue zündet gut“- gerade mal knapp ein Jahr aktiv, kamen sie mit den Interpretationen in der jeweiligen Originalsprache beim Publikum ausgezeichnet an.

 

 

  

 

 

Eingangs hieß der 1. Vorsitzende Herbert Hartmann die Stadträtin Ursula Pullmann, die Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt Gabriel Dengler und den Ehrenvorsitzenden des Vereines Wolf Siemsen und seine Ehefrau herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

Wieder einmal schwungvoll und lustig übernahm Annegret Lehmann die Moderation, was Vielen ein Schmunzeln und Lachen entlockte.

 

 

 

 

  

 

  

 

Im zweiten Teil des Abends moderierte Sara Rückert, die aktive sympathische Sängerin der ColourTones, gekonnt durchs Programm. Ein positives Echo für ihre Führung kann ihr gewiss sein.

 

 

 

 

Die geschmackvolle und augenscheinlich mit viel Liebe ausgestaltete Stadthalle in grün-rot-weiß, die kleinen delikaten italienischen Häppchen, die angebotenen Weine und die sommerlichen Temperaturen ließen ein italienisches Flair aufkommen.

 

Den Gästen schien das Herz aufzugehen als der Frauenchor mit dem sonnigen „Sorrent“, „Tiritomba“ und das bekannte „Santa Lucia“ leicht und locker sangen. Viele Zuhörer summten die beliebten Melodien mit.

Die mit Fliegen und Strohhüten im italienischen Design ausstaffierten Sänger des Männerchores bewältigten bravourös eine anspruchsvolle Textpassage aus Verdis Chorszene des Rigoletto ; das im Foxtrott-Takt intonierte „Nicolino“ kam heiter und beschwingt beim Publikum an.
Bei den Liedern „Italienischer Salat“ und dem ausdruckstarken Chianti-Lied, bei dem das Publikum begeistert mitklatschte, sank so mancher Gast in eine seiner unvergesslichen Italien-Reisen.

 

Der gelungene  gemeinsame Auftritt des Frauen- und Männerchores zeigte, dass sie die klassischen Passagen aus Verdis „Gefangenenchor“ und „Zigeunerchor“ beherrschten.

 

Ganz erheblichen Anteil am Erfolg dieser Präsentation ist der uner-müdlichen und professionellen Chor-Arbeit Cornelia Jaronickis zu verdanken. Gleiches galt auch beim Finale mit dem Welt-Song „Time to say goodbye“. Gekonnt vereinte sie alle drei Chöre und trug zugleich vom Klavier aus ein Solo mit feiner klangvoller Gesangsstimme vor, so dass das unter die Haut gehende Lied eine besondere Note erreichte.
 

 

Die Gäste erklatschten sich eine Zugabe.......Die drei Chöre der Sängervereinigung 1871 verabschiedeten sich mit dem weltbekannten Song „Volare“ vom begeisternden Publikum.



D
ie ColourTones der Sängervereinigung 1871 mit Gesang und Kulinarischem
beim Hammergassenfest
von Klaus-Peter Bayer
(28.06.2017) 

 

 

 

Die Besucher des traditionellen Hammergassenfestes waren seit Wochen herzlich eingeladen.

 

Auch die Sängervereinigung 1871 mit ihrem neuen Vokal-Ensemble ColourTones und zwei Ständen waren Teil des breit gefächerten musikalischen und kulinarischen Angebotes der veranstaltenden Vereine.

 

Am Vorplatz der Scheunengalerie brachten die Hobby-Sängerinnen und -Sänger weltbekannte Songs aus den 70iger Jahren zu Gehör. Frisch und flott bei pianistischer Begleitung ihrer Chorleiterin Cornelia Jaronicki präsentierten sie den musikalischen Teil vor der offiziellen Eröffnung.

 

Mit einer gekonnten Steppeinlage mit Zylinderhut der aktiven Sängerin Petra Jenicek überraschte und würzte sie zugleich den Super-Hit „New York New York“ aus dem gleichnamigen US-amerikanischen Musikfilm.

 

 

 

 

Mit ABBAS „Mama Mia“ und California Dreamin´ von den Mamas & Papas bereicherte der „ Neue“ seinen Auftritt.

Mit viel Beifall belohnten die zahlreich umstehenden Fest-Gäste die englisch gesungenen Songs.

 

In eine vortrefflich gelegene Ecke, beschaulich und mit Blick auf die Modau, waren die Stände mit vielen Sitzgelegenheiten aufgebaut. Neben wohlschmeckenden Weinen und anderem guten Getränke-Angebot wurde ein fulminanter Flammkuchen aus der „Standküche“ angeboten – dem individuellen Geschmack wurde Rechnung getragen. Die Auswahl von Bio bis herzhaft deftig – den Damen in der „Küche“ war nichts zu viel.

 

Bis spät in den Abend verweilten die Besucher bei „Speis‘ und Trank“ in gemütlichen Runden.


 

 Chor ColourTones - Premiere beim Start ins Hammergassenfest
von Klaus-Peter Bayer
(02.06.2017)

 

Die Sängerinnen und Sänger des Chores ColourTones – ein Chor der Sängervereinigung 1871 – werden am Samstag, den 17. Juni 2017, um 18:00 Uhr vor dem Eingang der Scheunengalerie vor der offiziellen Eröffnung des Hammergassenfestes auftreten; mit einigen flotten Songs möchten die Choristinnen und Choristen die Besucher in Stimmung und gute Laune bringen.

Es ist ein Debut und zugleich die alleinige Präsentation dieses „Neuen“ bei einem von Ober-Ramstadts Stadtfesten.

 

Nunmehr mit drei Chören pflegt der Gesangverein der Sängervereinigung 1871 sowohl Tradition als auch die gesangliche Interpretation der Weltmusik. Unter der professionellen und engagierten Chorleiterin Cornelia Jaronicki hat sich das Gesangsensemble seit Gründung im Herbst 2016 frisch und erfolgversprechend entwickelt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Sie möchten vielleicht in solch einem lebendig ausgerichteten Chor mitsingen? Ganz besonders sind uns Damen und Herren willkommen, die auch mit uns die Freude am gemeinsamen Singen in Verbindung mit diversen gesellschaftlichen Aktivtäten teilen möchten.

 

Unter folgenden Kontaktadressen erhalten Sie Informationen: Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender 06154-575148, Horst Bergner, 2. Vorsitzender 06154-6230 oder Frau Gabriele Schäfer unter 06154-623058, Vertreterin/ Ansprechpartnerin der ColourTones.

 

Auch besteht die Möglichkeit Informationen der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt in unserer Homepage im Internet aufzurufen: https://saengervereinigung-ober-ramstadt.jimdo.com/  


 

Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt

von Klaus-Peter Bayer

(19.04.2017)

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereines fand am 04. April 2017 in der Scheunengalerie der Hammermühle statt. Nach Begrüßung und Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Herbert Hartmann wurde des 2016 verstorbenen passiven Mitgliedes Raffaelo Azarello gedacht.

 

Im Geschäftsbericht ging der 1. Vorsitzende neben den allgemeinen Aktivitäten im Rückblick auf 2016 sowie die für 2017 geplanten Chorkonzerte und diverse Veranstaltungen ein; besondere Bedeutung erhielt die Gründung des neuen Chores im Herbst 2016. ColourTones heißt der „Neue“ und hat sich binnen kurzer Zeit frisch und erfolgsversprechend präsentiert. Er wird sich auch zukünftig unter der professionellen Chorleiterin Cornelia Jaronicki als selbständiges Gesang-Ensemble unter dem Dach der Sängervereinigung 1871 einbringen.

 

Die Rechnerin Rosmarie Gaußmann berichtete detailliert über die finanziellen Bewegungen und den daraus resultierenden Kassenstand des Vereins.

Die Kassenprüferinnen Mizzi Thomas und Karin Göckel bestätigten eine korrekte Kassenführung. Der Antrag der Kassenprüferinnen auf Entlastung der Rechnerin und des Vorstandes erteilten die Mitglieder mit 2 Gegenstimmen.

 

Der Wahlleiter Horst Weber schlug die Herren Herbert Hartmann und Werner Schuchmann für die Wahl zum
1. Vorsitzenden für die weiteren zwei Geschäftsjahre vor. Werner Schuchmann lehnte die Teilnahme an der

Abstimmung ab. Herbert Hartmann nahm bei 3 Gegenstimmen und 1 Stimmenthaltung die Wahl an.
 

Bei jeweils 1 Stimmenthaltung nahmen die Wahl an Horst Bergner als 2. Vorsitzender sowie Rosmarie Gaußmann als Rechnerin.

 

Anstelle der bisherigen Schriftführerin Marlis Dünkel, die nicht mehr kandidierte, erklärte sich Mariella Urban, Chor ColourTones, bereit, diese Funktion zu übernehmen. Sie und auch der Pressewart Klaus-Peter Bayer

wurden in ihrer jeweiligen Funktion einstimmig bestätigt.

 

Als Vertretung der ColourTones (Stimmrecht/Vorstandssitzungen) wurde Gabriele Schäfer ernannt.

 

Auf Wunsch des Vorstandes erklärten sich bereit: Klaus Mangold für die Führung der Mitgliederverwaltung, Werner Schuchmann in der Funktion des Beraters nebst Pflege der Homepage und Martin Emich als Event-Manager Technik/Organisation. In ihren bisherigen Posten als Notenwartinnen/Notenwart wurden bestätigt: Hildegard Mangold, Karin Marx und Wolfgang Ferschen.

 

Als neue Kassenprüferinnen wurden einstimmig gewählt: Susanne Gunkel-Emich sowie Ariane Kloster, beide aktive Sängerinnen vom Chor ColourTones.

 

Die Versammlungsmitglieder stimmten dem Antrag des Vorstandes, Günter Roth und Hans Landerer zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, einstimmig zu.

 

Im Tagesordnungspunkt Verschiedenes kam das schon viel beschäftigte Thema „Zusammenlegung des Frauen- und Männerchores" zur Aussprache.

Anlass der beschrittenen Lösung ist – unter weiteren anderen Gesichtspunkten – das schmale Zeitfenster für eine ausreichende Gesangspflege dreier Chöre an einem Abend. Mehrere Vorteile sprechen für die vom Vorstand vorgeschlagene Lösung ab September 2017: Probesingen - Gemischter Chor von 18:30 bis 20:00 Uhr - ab 20:15 ColourTones. 

Einige Mitglieder bemängelten die alleinige Entscheidung des Vorstandes, nur noch mit einem gemischten Chor ab September die Singstunden zu absolvieren. Einige Sänger zeigten Alternativvorschläge auf, die umsetzbar seien, u. a. spezielle Werbung für den Männerchor bzw. Hinausschiebung der Zusammenlegung bis zum Jubiläumsjahr 2021.

Aufgrund dieses nicht explizit aufgeführten Punktes der Tagesordnung und die kontrovers und teils emotional geführte Diskussion ließ es Herbert Hartmann offen, eine außerplanmäßige Mitgliederversammlung einzuberufen. Hierbei könnte durch eine Vorstands-Neuwahl dieses Thema erneut zur Diskussion gestellt und zum Beschluss abgestimmt werden.

 

Der 1. Vorsitzende dankte allen Vereinsmitgliedern für ihr Interesse und Mitarbeit und schloss die Jahreshauptversammlung.


 

Wir waren auch dabei – 2. Funkenbrennen am 25.03.2017                                          von Werner Schuchmann

 

Nach 3 Jahren gab es nun ein 2. Funkenbrennen. Nach langem Hin und Her und Suche nach Vereinen, die mit machen, haben sich 11 Vereine bereit erklärt das Fest zu stemmen. Die Sängervereinigung war mit insgesamt 11 Mitglieder beteiligt. Diesen gebührt unser Dank. 

Das Funkenbrennen hat sich rumgesprochen, sodass ca. 4000 Menschen dem Schauspiel beiwohnten. 

Aus den Fehlern beim ersten Funkenbrennen hatte man gelernt. Diesmal hat alles reibungslos geklappt.


 

Mit dem Funzel- Abend beendete die Sängervereinigung 1871 ein erfolgreiches 2016

von Klaus-Peter Bayer

 (10.01.2017)

 

Beim Funzel-Abend der Sängervereinigung 1871 im Scheunensaal der Hammer­mühle wurde nicht nur auf das erfolgreiche Jahr 2016 geblickt - es wurden auch Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen.

Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender und Chorleiterin Cornelia Jaronicki, ließen das gelungene Jahr Revue passieren.
 

Ganz im Mittelpunkt beider Redner stand die Gründung eines neuen Chores, der aufgrund umfangreicher

Bemühungen schließlich von Erfolg gekrönt ist. Verbunden mit dem Namen CoulorTones ist ein neuer Chor der Sängervereinigung 1871 entstanden. Erst gerade mal drei Monate „jung“, debütierte er erfrischend beim gemeinsamen Adventskonzert in der Stadthalle. Die Chorleiterin sparte nicht mit Lob, wobei sie die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neuen Gesangs-Ensemble sehr positiv bewertete.

 

Das hausgemachte, delikate und sehr vielseitig zubereitete Büffet war ein kulina­rischer Renner des gemütlichen Abends. Alle Anwesenden waren des Lobes voll.


 

Ober-Ramstadts Sängervereinigung 1871 beeindruckt mit einem gelungenen Auftritt

von Klaus-Peter Bayer

(18.12.2016)

 

  

 

 

Die Adventszeit ist keine Show-Zeit – mit diesen Worten und den Wünschen für angenehme und besinnliche Stunden, übertrug der 1. Vorsitzende, Herbert Hartmann, der Chorleiterin Cornelia Jaronicki die Führung durch das vielseitige Programm unter dem Slogan „Lieder zur Weihnachtszeit“.

 

So war es auch das Ansinnen der Sängerinnen und Sängern, ihrem Publikum in der glitzernden und funkelnden Stadthalle mit ihren Gesängen Fröhlichkeit und Weihnachtgefühle mit auf den Weg nach Hause zu geben.

 

Das schloss aber keineswegs aus, dass auch Peppiges dargeboten wurde: das neue Gesangsensemble

ColourTones zündete prima: erst seit Herbst im Werden, intonierte es gekonnt aus dem Fundus der weltbekannten Songs „California Dreaming“, „Marys Boy-child und „Happy X-mas“. Die freudige Miene

und Gestik der Dirigentin und die Beifallskundgebungen des Publikums widerspiegelten die gelungene Premiere der eifrigen Choristinnen und Choristen. 

  

Annegret Lehmann, eine feste Größe als Moderatorin bei öffentlichen Auftritten der Sängervereinigung, führte gelassen gekonnt mit Anekdoten durch den Abend.

 

Das ideenreiche Programm des Frauen- und Männerchores berührte viele Gemütslagen der Zuhörer, wie z. B. Mozarts Reimgebet „Ave verum“ oder das Kirchenlied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Weiterhin kamen geistlich-weihnachtliche deutscher und internationale Chorwerke zu Gehör.

 

Dass es auch schwungvoll zugehen konnte, zeigten das vom Frauenchor präsentierte „Felix Navidad“ und

zusammen mit dem Männerchor der afrikanische Gospel „Siyahamba“.

 

Das gemeinschaftliche Singen mit dem Publikum kam sehr gut an. Beim frommen Ohrwurm „Schweige und höre“ – ein schlichter Text mit schlichter Melodie, der nachdenklich stimmte und berührte.

 

Auch beim abschließenden Weihnachtspotpourri wurde das Publikum zum Mitsingen animiert. Für jeden

Geschmack war etwas dabei. So trug auch das Publikum mit klassischen deutschen Weihnachtsliedern zum Konzert bei.

 

Nach einer Zugabe überreichte Herbert Hartmann Präsente: Annegret Lehmann für die unterhaltsame Führung durch das Programm, Cornelia Jaronicki für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Leitung von nunmehr drei Chören, insbesondere für die kompetente Aufbauarbeit mit ColourTones. 


 

Die Sängervereinigung 1871 singt in der Adventszeit -  Chor ColourTones hat Premiere

von Klaus-Peter Bayer

 

Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt mit ihrem neuen Gesangs-Ensemble ColourTones laden ein zu ihrem gemeinsamen Weihnachtskonzert unter dem Motto “Lieder zur Weihnachtszeit“ am 17. Dezember um 19:00 Uhr in die Stadthalle Ober-Ramstadt. Das Konzept und die Gestaltung stehen und die Stücke werden fleißig eingeübt. Nun - mit drei Chören - möchten wir Sie in die vorweihnachtliche Zeit musikalisch begleiten und einstimmen.

Unter der Gesamtleitung der Dirigentin, Cornelia Jaronicki , üben die Choristen ein abendfüllendes Programm ein. Alle Beteiligten freuen sich auf das Gemeinsame und ganz besonders auf das Debüt des „Neuen“.

  

Obwohl noch Frischling, spielt ColourTones- Chor schon seine eigene Rolle: überdurchschnittlich talentiert sind seine Hobby-Sängerinnen und Sänger, hoch motiviert und allen Facetten der Chorliteratur aufge= schlossen. Mit der Welt-Musik, überwiegend aus angelsächsischem Liedergut, möchten die Choristen von “ColourTones“ das Publikum erfreuen und mit einigen Hits aus den 50iger, 60iger oder 80iger Jahren den Abend bereichern.

 

Natürlich gestalten der Frauen- und Männerchor des angestammten Chores das Gros des Abends. Präsentiert werden unter anderem ein wundervolles, von Mozart komponiertes Reimgebet, eine spirituelle gesangliche Interpretation von Leonard Cohen und ein von Bortniansky tragendes Kirchenlied. Der Frauenchor besingt durch alle Höhen und Tiefen der Liebe gehende Songs.

 

Weiterhin sind im Programmrahmen aufgeführt spezielle Arrangements geistlich-weihnachtlicher deutscher und internationaler Chorwerke. Auch eine rhythmusbetonte afrikanische Volksweise – populär geworden in nordamerikanischen Kirchen, ist dabei. Eine Überraschung... Der Kinderchor des Chores 56 Ober-Ramstadt, unter der Leitung von Claudia Leib, würzt mit seinen Weihnachtsliedern das Konzert.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vor der Veranstaltung zwischen 18:00 und 19:00 Uhr und in der Pause werden im Vorraum Getränke verkauft.

 

Öffnung der Abendkasse und Einlass ist ab 18:00. Die Karte kostet im Vor-Verkauf 10 € bei Buch & Co. Ober-Ramstadt, Leuschner-Straße 14, an der Abendkasse 12 €.

 

Es darf geschnuppert werden. Herzlich eingeladen und ganz besonders willkommen sind Damen und Herren, die schlicht und einfach ´mal mitsingen möchten – Vorsingen ist nicht erforderlich. Unter der Homepage „Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt“ finden Sie Informationen rund um seine Chöre und zur Kontaktaufnahme die relevanten Angaben.  


 

Ehrung aktiver Sänger der Sängervereinigung 1871 bei der Kreissänger-Ehrung

von Klaus-Peter Bayer

 

Am Samstag, den 26. November, fanden im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde Würdigungen für die Treue der Sängerinnen und Sänger in den Gesangvereinen und für vielfältige Verdienste um die Gesangvereine des Landkreises Darmstadt-Dieburg statt.

 

71 Sänger wurden anlässlich einer Einladung durch den Landrat Klaus Peter Schellhaas - Landkreis

Darmstadt- Dieburg gewürdigt.

 

In einer niveauvollen Rede gab der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Dr. Fritz Roth zu bedenken, dass gegen die Bindungs-Unwilligkeit der jüngeren Menschen neue Wege beschritten werden sollten. Da unser Bildungssystem die positiven Aspekte ignoriert, könnte man mit Singpaten Kinder begeistern – es wäre ein

absoluter Gewinn für die Gesellschaft. Auch eine Möglichkeit wäre z. B. die Menschen mit Migrationshinter-

grund zu gewinnen.

 

In der Nachfolge- Rede hob Klaus Peter Schellhaas die positiven sozialen Aspekte der Chöre und des Gesanges in unserer Gesellschaft hervor und unterstrich, dass es für den Betreffenden selbst sein geistig- körperliches Wohlergehen verstärkt und somit positive Ausstrahlung auf die Mitmenschen ausübt.

 

Standing Ovations gab es für das aktive Sängerleben der Jubilarin Emilie Korn, die 80 Jahre
– fast unglaublich – dem Chor-Singen treu blieb. Für 70 Jahre Singen im Chor wurde auch ihr Chorkollege Heinz Dörr von der Chorgemeinschaft Groß-Bieberau geehrt.

Des Weiteren wurden an diesem Nachmittag aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg 19 Damen und 46 Herren für ihr 40, 50, 60, 65 Jahre aktives Singen im Chor geehrt.

Eine herausgestellte Würdigung für 70 Jahre aktives Singen wurden einer Dame und fünf Herren zuteil. Alle Gäste bedachten diese außergewöhnliche Treue mit anhaltenden Applaus. 

 

                           von links: Pos.7 - Siegmar Kramer, Pos.8 - Herbert Hartmann, Pos.9 - Klaus Mangold

Für 40jähriges aktives Singen und Treue bei der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt wurden auch mit einer Urkunde bedacht: (s. Foto) Siegmar Kramer, Herbert Hartmann sowie Klaus Mangold.

 

Für ihre Verdienste in den Funktionen als Schriftführerinnen und Schriftführer nahmen Ehrungen entgegen:
2 Damen (25 Jhr.) und 1 Herr (40 Jhr.), als Rechner für 40 Jahre und 1 Dame als 2. Vorsitzende für 25 Jahre.

Die musikalischen Beiträge der Chöre MGV 1884 Habitzheim, Eintracht Richen und der Männerchor MGV Sängerlust 1883 Pfungstadt verliehen der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. 


 

Freude und Zustimmung für Ober-Ramstadts neuen Chor ColourTones gab´s vom Bürgermeister

von  Klaus-Peter Bayer

 

Mehr als 16 Damen des neuen Gesang-Ensembles ColourTones und einige Herren von der Sängervereinigung 1871 waren präsent und empfingen in lockerer Atmosphäre an der Seite des Gesamt-Vorstandes mit Chorleiterin Cornelia Jaronicki Ober-Ramstadts Bürgermeister, Werner Schuchmann, während der Übungsstunde.

 

Nach kurzer gegenseitiger Begrüßung und Vorstellung brachte Herbert Hartmann, der 1. Vorsitzende der

Sängervereinigung, zum Ausdruck, dass durch diese Neugründung dem kulturellen Leben der Stadt der Farben ein weiteres Mosaiksteinchen geschenkt wurde.

 

Der Bürgermeister nahm dies wohlwollend und zustimmend auf und wünschte allen Beteiligten Freude und Spaß beim Singen und auch eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung des neuen ColourTones.

 

Beide Chöre – die Sängervereinigung und ColourTones – üben fleißig für das gemeinsame Konzert am
17. Dezember dieses Jahres in der Stadthalle. Eine Einladung hierzu nahm der Bürgermeister gerne an. 


 

Fulminanter und hoffnungsvoller Auftritt für den NEUEN CHOR
unter dem Dach der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt

Alle Beteiligten haben sich zusammengetan, um dieses Projekt zu stemmen.

von Klaus-Peter Bayer

 

Das Schnuppersingen am Dienstag, den 27. September im Übungsraum der Stadthalle, fand sehr großen Zuspruch. Obwohl in der Grundeinstellung optimistisch, aber doch vereinzelt mit negativen Gefühlen besetzt, was die Anzahl sangesfreudiger Frauen und Männer anbelangt, staunten die „alten“ Choristen nicht schlecht, als sich ihre Wirkungsstätte innerhalb weniger Minuten füllte: 35 Damen und 4 Herren gemischten Alters trugen eine gefühlte atmosphärische Mischung aus Mut, vorsichtigem Verhalten und Neugierde in den Raum.

 

In einer kurzen Begrüßungsrede an die neue Sängerschar, offensichtlich beindruckt von dem überwältigten Interesse der „Neuen“ an diesen Abend, stellte sich Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender, vor. Mit dem Wunsch eines erfolgreichen Verlaufes und einem glücklichen „Händchen“ mit den engagierten Damen und Herren übergab er Cornelia Jaronicki das Wort.

  

Cornelia Jaronicki, die Chorleiterin, gab einen kurzen Abriss über ihre berufliche Vita, insbesondere ihre 12jährige Erfahrung mit der Sängervereinigung 1871. Gleichermaßen brachte sie ganz besonders zum Ausdruck, dass ein Weiterleben des Ensembles für den Vorstand in fernerer Zukunft nur mit einem neuen Chor denkbar ist. Im Fortgang des Abends - alles ist offen, alles im Aufbruch; so werden sich die Stimmen finden, obwohl das Gros ohne Chorerfahrung , war sie überzeugt, dass alles zu einem harmonisch Ganzem reift.

 

                                              

Ein los geht´s ertönte - mit Klavierbegleitung, einstimmig, Africa Call, ein afrikanisches Volkslied mit eigenwillig rhythmischen Klängen und einer klangvollen Kunstsprache. Engagiert und beflissen folgten sie der Dirigentin. Obwohl der Zungenschlag nicht ganz so leicht, auch noch kein Ohrenschmaus, machte ihnen das gemeinschaftliche Singen augenscheinlich und hörbar viel Freude.

 

Weiter ging es mit dem Song „Hallo Django“, bekannt als Jazz Kanon aus den Ende 50iger Jahren. Mit lustigen Einlagen weckte die Dirigentin weiter die Aufmerksamkeit der Aspiranten und milderte die Anfangsschwierigkeiten: sie versuchte die Stimmlagen zu ordnen, einige hüpften in ihre gefühlte Stimmlage. Habt ihr den Ton? ........ und zeigte Zufriedenheit mit der Darbietung.

 

 

 

Die Vielfalt des zukünftigen Lieder-

Angebotes für den Neuen Chor unterstrich das Lied: „Breaking up is hard to do“ - Ein berühmter Song aus den Siebzigern. Nach offensichtlichen Schwierigkeiten bei der Intonation zu Beginn gelang dann sogar zweistimmig sowie im Kanon die bekannte Melodie mit dem wunderbaren Song in Englisch.

  

 

 

 

 

Im Verlauf einer Stunde war sehr viel geschafft und ein gute Basis fürs weitere Gelingen gelegt. Bei guter Stimmungslage aller Beteiligten bedankte sich die Dirigentin bei den „Jung-Choristen“ für´s zahlreiche Erscheinen sowie die produktive Mitarbeit für diese und zukünftig für weitere Übungsstunden. 


 

Auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern mit  neuen Klängen

Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt im Wandel der Zeit
von Klaus-Peter Bayer

 

Eines ist festzustellen: Man kann in Schönheit sterben oder aber „Neues“ ermöglichen, um „Altes“ bewahren zu können. Davon sowie vom Wandel der Zeit inspiriert, hat der Ober-Ramstädter Traditionsverein, die Sängervereinigung 1871, die Zeichen der Zeit erkannt und verstanden. Wir begeistern uns für die Idee und sind fest überzeugt:

 

                                                 „Ein ganz neuer, frischer Chor muss her“.

 

 Wir laden ein und heißen Dich herzlich willkommen zum Schnuppersingen.

                               Wann: am Dienstag, den 27. September um 21:00 Uhr.
                            
   Wo:     Musikübungsraum der Stadthalle 1. OG  (Eingang links neben der Gaststätte „Remise“).

 

 Musik bringt die Menschen zusammen und ist bekannter weise Therapie für Körper und Seele. Jeder kann kommen, weiblich oder männlich, der Freude am Singen und der Musik hat, mit und ohne Erfahrung, der begeisterungsfähig ist, Enthusiasmus und Gemein­schaftssinn mitbringt.
  
Mitsingen oder erst einmal zuhören - beides ist möglich.

 

Unsere Stärke – Cornelia Jaronicki, Chorleiterin.

 

  

  

      Professionell und kompetent – eine erfahrene 
 
 

      Chorleiterin, die seit mehr als 12 Jahren erfolgreich

 

      den Frauen- und Männerchor dirigiert.

 

 

 

 

 

 


In lockerer Atmosphäre, mit viel Spaß und ohne Stress übt sie Songs ein: aus den Bereichen Pop, Swing, Musical, Gospel, Weltmusik und Hits aller Zeiten überwiegend in Englisch und anderen Sprachen - schlicht und einfach Chorliteratur, die Spaß macht und bei den Chorteilnehmern Zustimmung findet.

 

Zunächst noch unter dem Dach der Sängervereinigung, aber gleich autark, so werden die neuen Chorsängerinnen und -sänger dem „Kind“ einen Namen und ein eigenes Gesicht geben und mit Leben erfüllen.

 

 Alle, die Verantwortlichen, Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung 1871 wie auch die Mitglieder sind sehr positiv gestimmt und sind fest überzeugt: dieser neue Chor wird Ober-Ramstadts Kulturleben bereichern.


 

Rosenmontags-Stimmung im Scheunensaal                                 

von Werner Schuchmann

 

Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte die Sängervereinigung wieder eine Faschingsveranstaltung organisiert. Wir danken dem Chor 56, dass er seine Übungsstunde ausfallen lies, damit wir eine Rosenmontagsfete starten konnten. Die Sängervereinigung richtet den Scheunensaal entsprechend her. Tische und Stühle für 80 Personen wurden gestellt, auch die Galerie wurde bestuhlt. Nun waren alle gespannt wie groß der Ansturm werden würde. Nach kurzer Zeit waren die meisten Stühle besetzt. Nachzügler nahmen die bereit gestellten Stehtischen in Beschlag.

 

Pünktlich um 20:11 Uhr eröffnete Peter Fischer mit dem Narhallamarsch und den Schlachtruf ORA ORA ORA den Abend und sofort kam Stimmung auf. Horst Weber hatte die Moderation in gewohnter Weise übernommen und sorgte ebenfalls für Stimmung.

Er kündigte dann die schönste und älteste Boygroup von Ober-Ramstadt an – die Naturfreunde Sänger. Mit ihren in die Ohren gehenden Liedern sorgten sie den ganzem Abend für hervorragende Stimmung. Bei den Sängern sind diese stimmgewaltigen Naturfreunde nicht mehr weg zu denken.

Erster Büttenredner des Abends war Martin Emich, der einen Lottogewinner mimte. Peter Fischer haute dann wieder in die Tasten und mit Singen und Schunkeln ging es munter weiter. Für weiter Höhepunkte sorgten die Aktiven Helmut Engelmann, Horst Werber, Werner Schuchmann und zum Schluss Horst Bergner.

Mit munteren Gesängen und Schunkeln lief die Veranstaltung gegen 24:00 auf ihr Ende zu. Alle Faschingsnarren waren mit dem Abend und dem Ablauf sehr zufrieden und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Mehr Bilder finden Sie in unserer Galerie.


 

ORA ORA am Rosenmontag mit der Sängervereinigung 1871
im Scheunensaal der Hammermühle

Ankündigung von Klaus-Peter Bayer

Am 8. Februar ab 20:11 geht‘s mal bei den Sängern so ganz karnevalistisch zu.

Großartige Partystimmung garantiert die närrische Musik mit Peter Fischer und der Auftritt altbekannter und bewährter Gruppen und Gesichter:

Die Naturfreunde Singer Ober-Ramstadt und die aktiven Sänger Helmut Engelmann und Horst Weber zaubern Überraschungen und komödienreife Vorträge aus der Kiste „Jubel Trubel Heiterkeit“.

Gäste sind herzlich willkommen.

 

Für Essen und Trinken ist bei den Sänger, wie bekannt, bestens gesorgt.

Der Eintritt ist frei.


 

Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt fährt für 8 Tage ins Pustertal/Südtirol
Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Menschen, die Berge, Täler und die Höhen lieben und schätzen, kommen bei dieser Busreise auf ihre Kosten. Die Vereinsmitglieder fahren mit Freunden, Bekannten und Interessierten in die Dolomiten. Das Hotel in der Nähe von Kiens, im Herzen des Pustertales gelegen, ist der ideale Ausgangspunkt für erlebnisreiche und unvergessliche Entdeckungstouren. Auch Burgen und einzigartige Kunstschätze in einer bildschönen Landschaft laden zum Verweilen ein.

Wunderschöne Ausflugsfahrten führen z. B. in das von ca. 80 Dreitausender umrahmte Tauferer Ahrntal und an den Gardasee nach Riva.

 

Ein Höhepunkt dieser Reise ist eine grandiose Panoramarundfahrt durch die herrliche Bergwelt der Dolomiten mit Stationen u. a. in Cortina d`Ampezzo über verschiedene Pässe und Grödnerjoch.

Ein weiteres Ziel ist Bozen und eine Fahrt über die Südtiroler Weinstraße zum Kalterer See.

 

Am vorletzten Tag der Reise können die Teilnehmer bei einer Wanderung mit heimischem Wanderführer die Schönheit der heimischen Bergwelt kennenlernen, bevor am letzten Tag ein Ausflug ins Grödnertal auf dem Ausflugsprogramm steht; dort besteht die Möglichkeit mit der Seilbahn auf die Seiser Alm zu fahren.

Die Reise beinhaltet folgende Leistungen: Fahrt im komfortablen Fernreisebus, 7 Über­nachtungen im 3 Sterne Hotel mit HP (davon 1 Galadinner, 1 Südtiroler Spezialitätenabend), Musikabend, Reise­leitung, alle Ausflugsfahrten im Bus.

 

Termin: 02. Juli – 09. Juli 2016,

Teilnehmerpreis: ca. 550,00 € im DZ, EZ-Zuschlag: 84,00 €.

Bei Teilnehmer-Wunsch bitte möglichst zeitnah anmelden.

 

Nähere Informationen erteilen Herbert Hartmann, Tel. 06154-575148 und Martin Emich, Tel. 06154-3448.


 

Tradition wurde gelebt – der Funzelabend der Sängervereinigung 1871

Bericht von Klaus-Peter Bayer

(22.12.2015)

 

Am 15. Dezember 2105 veranstaltete die Sängervereinigung einen Funzelabend. In dem adventlich geschmückten Saal saßen die Mitglieder zusammen mit Partnern, Freunden und anderen geladenen Gästen und ließen mit „ihrem“ traditionellen Funzelabend das alte Jahr ausklingen.

 

Der 1. Vorsitzende, Herbert Hartmann, konnte mehr als 50 Mitglieder mit Gästen begrüßen, gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und eine Vorschau auf das Wesentliche für 2016. Neben den Ehrungen, die en bloc im Laufe des Abends zum Tragen kamen, dankte er im Namen des Vereines für die geleistete Arbeit aller, die die erfolgreichen Aktivitäten im Laufe des Jahres erst möglich machten.

 

Man saß zusammen beim gemeinsamen Plausch und Singen an festlich dekorierten Tischen bei Kerzen= schein. Die Atmosphäre harmonisch und tragend, so ließen es sich die Damen und Herren ihres Ensembles mit ihrer Dirigentin Cornelia Jaronicki und Gästen beim Schmaus vom appetitlich, mit delikaten Speisen hergerichteten Buffet gutgehen. Die ausgezeichnete, auch mit besinnlichen Vorträgen bereicherte Adventsstimmung spürte jeder. 

 

 

 

 

Eine besondere Würdigung: 70 Jahre Mitgliedschaft
und viele Jahrzehnte aktives Singen des Sängers
Heinrich Neubert – auch feiert das Ehepaar Neubert  das 70jährige Hochzeitsjubiläum. So war es dem Chor ein Bedürfnis ein Ständchen mit einem Wunschlied und weiteren Liedern darzubringen.

 

                                                                        Mit Urkunde bedacht und Präsent belohnt für aktives  Singen und herausragende Leistungen für den Verein  wurde das Ehrenmitglied Volker Göckel. Des Weiteren zeigten Vereinstreue Barbara Wallot (25 Jahre akt. Singen) und Werner Hehner, 65 Jahre  (passiv und aktiv).

 

 

 

          Der Männerchor gibt ein Ständchen für Heinrich Neubert mit Ehefrau

 

 

 

 

Marlis Dünkel nahm eine Ehrung mit Urkunde (Landkreis Da- Dieburg) für 40 Jahre aktives Singen und Verdienste in „ihren“ Chören entgegen, Horst Weber bedankte sich für ein Präsent, das er als Dankeschön seines vielseitigen und praktischen Einsatzes über Jahre erhalten hat.

                                                                                                      von links: Barbara Wallot, Marlis Dünkel, Herbert Hartmann, Volker Göckel

 

 

Weiterhin gab es 16 Ehrungen für die treuen und fleißigen aktiven Damen und Herren (mit 5 und weniger als 5 Fehl-Singstunden in 2015).

 

 

Ein herrliches Bouquet überreichte Herbert Hartmann Cornelia Jaronicki für ihre kompetente Arbeit, Engagement und gedeihliche Zusammen-arbeit im und für den Chor. Mit anerkennenden Worten würdigte das Vorstandsmitglied Marlis Dünkel auch im Namen der Sängerschaft den Vereinschef, Herbert Hartmann, für seine wertvollen Verdienste um die Sängervereinigung 1871. Alle applaudierten und freuten sich mit den Geehrten für die Anerkennung durch ihre Sangesfreunde.

   vorne links -  Herbert Hartmann, Horst Weber, Dirigentin Cornelia Jaronicki

 Zufrieden über den gelungenen Funzel-Abend verabschiedete sich der 1. Vorsitzende von den Gästen, Freunden und Mitgliedern.

 

Ganz vorbei war der Abend noch nicht ........gesellige Runden bildeten sich und „schoben“ den Funzelabend noch spät in den Abend hinaus.


 

Viel Applaus und viel Zuspruch beim Auftritt des Stadtorchesters
mit der Sängervereinigung 1871

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

So was hören und sehen die Liebhaber der Musik- und Sangesfreunde in unserer Region nicht alle Tage. Zwei Traditionsvereine aus Ober-Ramstadts Kulturleben – das Stadtorchester vereint mit der Sängervereinigung 1871 präsentierten einen „Ur-Auftritt“ in der Stadthalle, ein mitreißendes Chorkonzert am Samstag, den 07. November 2015 in der Stadthalle. Mehr als zweihundert Gästen wurde ein großartiger musikalischer Leckerbissen geliefert. Das Zusammenwirken der Dirigate von Cornelia Jaronicki und Peter Fischer und ihren Sängern und Musikern ergab ein großes Ganzes. Mit Beifallsbekundungen wurde den ganzen Abend nicht gegeizt.

 

Mit dem Motto des Abends „Wir machen Musik“ erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch der Verantwortlichen und allen Beteiligten von Stadtorchester und der Sängervereinigung 1871. Aus den Ideen heraus entstand ein Konzentrat aus Potpourris vom Broadway, weltbekann­ten Melodien aus Musicals und Operetten und auch Gesängen aus südafrikanischer Hymnen.

 

Der 1. Vorsitzende des Stadtorchesters Jürgen Krämer eröffnete die Veranstaltung mit Grußworten an die Gäste, an die Persönlichkeiten aus dem Gemeinde- und Kulturleben der Stadt sowie Region. Im Weiteren betonte er, dass dieses gemeinsame Vorhaben eine ungeheure Herausforderung sowohl für die Dirigenten Cornelia Jaronicki und Peter Fischer als auch für Musiker und Sänger bedeutete. Einer ganz besonderen Beachtung sei der Tatsache geschuldet, dass zwei Kulturvereine - zwei Klangkörper - eine solch große Aufgabe umsetzen wollen – und wünschte allen Gästen und Aktiven einen mit viel Freude und Amüsement begleitenden musikalischen Abend.

 

Annegret Lehmann moderierte die Stücke an – wie immer locker und souverän, mit diesen und jenen Hintergrundinformationen und kleinen witzigen Einlagen.

 

Die Eröffnung. Der Männerchor ließ mit Orchester-Begleitung den Motto gebenden Schlager aus dem Revuefilm der 40er Jahre erklingen. Dann der Fliegermarsch: ein Stück aus der Operette der „fliegende Rittmeister“. Er steht beim Männerchor in der Beliebtheitsskala ganz oben – so schallte es auch dann in die Halle: flott und schmissig, ausdrucksstark, gepaart mit Enthusiasmus und Herz.

 

 

Mit einem quirligen Mix aus Broadway-Melodien begeisterte die Band wie stets gekonnt mit Temperament und bereicherte mit dem sehr rhythmusbetonten Sway das Potpourri.


Eine besinnliche Passage „Somewhere“ aus West Side Story boten im Duett theaterreif Cornelia Jaronicki und Holger Siegl.

 

 

Nach dem der Frauenchor Stücke aus „West Side Story" wie „I feel pretty - tonight - America " zu Gehör brachten, zeigte Holger Siegl allen abermals sein Können – ein  Solobariton vom Feinsten mit „Maria“ - eine wunderbare melodische wie auch textliche Song-Passage aus dem Musical „Showboat“. Das Publikum bedankte sich mit einem heftigen Applaus.

 

Mit dem eindrucksvollen Musikstück „A Taste of Honey“, das in mehreren Instrumental-Fassungen bisher erschien, leitete das Stadtorchester die Pause ein.

 

Die Gäste entzückte die Entführung in den schwarzen Kontinent mit den Gesängen aus dem afrikanischen Volksgut „African Call“ und „ Siyahamba“ und ein Abstecher nach Ungarn mit Brahms Ungarischem Tanz.

 

Unter dem Dirigat von Peter Fischer mit Band, Frauen- und Männerchor war ein gehöriger Teil des musikalischen Abends den Melodien vom Broadway aus den Musicals „my fair Lady" und „West Side Story“ gewidmet. Mit einem Strauß weltbekannter Gesangsstücke aus diesem Musicals weckten Band und Hobby-Sänger Erinnerungen wach und rissen die Zuhörer mit.

 

Für das Finale gaben die beiden Ensembles mit beiden Dirigenten alles: „Klänge der Freude“. Die Gäste durften sich fast wie bei der „Last Night oft the Proms“ fühlen. Diese Präsentation ließen das Publikum nach einer Zugabe verlangen, die es bekam.

 

Bevor der Vorhang symbolisch fiel, sprach der Vorsitzende der Sängervereinigung, Herbert Hartmann, den Gästen und allen Mitwirkenden seinen Dank für ihr Kommen aus. Auch gab es ein Dankeschön in Form von Präsenten für die Akteure, die Hervorgehobenes geleistet hatten: Cornelia Jaronicki zusammen mit Peter Fischer für die Gesamtleitung und Holger Siegl für seine Soli. Des Weiteren wurde der Moderatorin Annegret Lehmann für ihre gekonnte Moderation ein Bouquet überreicht.

 

Die Motivation der beiden Vereine war hoch und das Zusammenspiel in Harmonie; so ist es nicht verwunderlich, dass eine positive Bilanz des Konzertes seitens der Gäste und allen Beteiligten zu hören war  – ein sehr gutes Omen fürs Zukünftige.

 

Das abendfüllende Unterhaltungsprogramm klang mit Peter Fischers Tanz- und Unterhaltungsmusik aus und bescherte den „Dageblieben“ einen vergnüglichen Abschluss.


 

Sängerehrungen des Sängerkreises Darmstadt- Land


Am 11.10.2015 fand in Erzhausen die Sängerehrung des Sängerkreises Darmstadt-Land und Hessischer Sängerbund statt.

Von der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt wurden die Sängerinnen Barbara Wallot für 25 Jahre und Marlis Dünkel für 40 Jahre aktive Sängertätigkeit geehrt. Die Ehrungen wurden vom Vorstand des Sängerkreises vorgenommen.
Die Glückwünsche und ein Präsent der Stadt Ober-Ramstadt  wurden von Stadtrat Heinrich Lautz überbracht.


 

Chor-Konzert-Abend der besonderen Art
Ein Miteinander des Stadtorchesters und der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt
Bericht von Peter Fischer und Klaus-Peter Bayer

  

Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt und das Stadtorchester laden ein zu ihrem gemeinsamen Chor-Konzert am 07. November um 19:00 Uhr in die Stadthalle Ober-Ramstadt. Das Motto dieses Abends:
“Wir machen Musik“.

 

Unter der Gesamtleitung von Cornelia Jaronicki gemeinsam mit Peter Fischer laden die Vorstände zu dieser Veranstaltung der besonderen Art ein – eine sogenannte „Uraufführung“, da ein Miteinander so noch nicht geboten wurde.

Das Ober-Ramstädter Stadtorchester mit den Chören der Sängervereinigung 1871 freuen sich, dem Publikum einen heiteren und musikalisch abwechslungsreichen Abend präsentieren zu dürfen.

Auf dem Programm stehen spezielle Arrangements unterhaltsamer und stimmungsvoller Musik mit Melodien aus Operette, aus der deutschen Schlagerecke der 30er Jahre, Broadway-Melodien, rhythmusbetonte Gesänge aus dem afrikanischen Volksliedergut und sogar ein eindrucksvoller spiritueller Gesang des Frauenchores mit Orchesterbegleitung.

 

Herauszuheben sind zwei große Potpourris aus den weltbekannten Musicals “My Fair Lady“ und “West Side Story“,  bei denen Dirigentin Cornelia Jaronicki und Holger Siegl auch solistisch und im Duett hervortreten.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vor der Veranstaltung zwischen 18:00 und 19:00 und in der Pause wird im Vorraum Sekt verkauft. Das abendfüllende Unterhaltungsprogramm klingt mit Peter Fischers Tanz- und Unterhaltungsmusik aus.

 

Öffnung der Abendkasse und Einlass ist ab 18:00 Uhr. Die Karte kostet im Vorverkauf 10 € bei Buch & Co. Ober-Ramstadt, Leuschner-Straße 14, an der Abendkasse 12 €.


 

Sängerfahrt am 06.08.2015 nach Bensheim, Neckarsteinach und Fürth

Bericht von Werner Schuchmann

 

An allen 4 Abfahrtsstellen waren die 46 Sängerinnen und Sänger mit ihren Gästen pünktlich zur Stelle, so dass wir zeitig los fahren konnten. Die Organisatoren einigten sich mit dem Fahrer der Firma Kofler darauf, dass keine Autobahn gefahren werden sollte. Also fuhren wir über die B 3 nach Bensheim und sind pünktlich am Bahnhof angekommen. Hier warteten schon die beiden Stadtführerinnen. Nach einer kurzen Begrüßung, wurden 2 Gruppen gebildet, die sich dann Bensheim widmeten. Wetter bedingt wurde immer wieder der Schatten aufgesucht. Wir erfuhren etliches Neues, so dass die 1,5 Stunden nicht langweilig wurden.

 

Nun hatten wir uns eine Stärkung verdient und fuhren nach Zell in die "Vetters Mühle" zum Mittagessen. Dort ging es bei guten Essen und Trinken lustig und kurzweilig zu.

 

Nachdem alle satt waren, fuhren wir weiter über die B 3 durch alle anliegenden Dörfer über Heidelberg in die Vierburgenstadt Neckarsteinach. Im Café "Zum Vierburgenblick" war für uns reserviert worden, von hier konnten wir alle 4 Burgen sehen. Bei gutem Kaffee, Kuchen und Eis wurde der Aufenthalt nicht langweilig. Das Cafe wird uns auf Grund seiner hervorragenden Lage in bester Erinnerung bleiben.

 

Gegen 17:15 Uhr fuhren wir weiter zu unserer letzten Station nach Fürth im Odenwald. Hier war das Lokal "Zum Schleenhof" für uns als Schlussrast ausgesucht worden und gerade richtig.

 

Den Nachhauseweg traten wir gegen 21:15 Uhr an. Wie es sich für einen Gesangverein gehört, wurde während der Rückfahrt kräftig gesungen, so dass wir gut gelaunt in Ober-Ramstadt gegen 22:30 Uhr ankamen.

 

Die Teilnehmer danken den Organisatoren für ihre Arbeit, besonderer Dank geht an den Fahrer der Firma Kofler für sein umsichtiges fahren und für seine hervorragende Auswahl der Routen durch den Odenwald.

 

Ein schöner Tag, bei bestem aber heißem Wetter, ist nun zu Ende gegangen.

 

Auf ein Neues im nächsten Jahr.

Eine der vier Burgen in Neckarsteinach
Eine der vier Burgen in Neckarsteinach

 

Sängervereinigung 1871 gibt Frühlingskonzert

Für einen guten Zweck mit beschwingten Melodien in den Frühling

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Zum frühlingshaften Liederreigen hatte die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt für Sonntag (18.4.2015) eingeladen. Mit einem Benefizkonzert in der Ober-Ramstädter Stadthalle war dieser musikalische Abend nur eine von vielfältigen Spenden-Aktionen zugunsten der Renovierung des Ober-Ramstädter ev. Kirchengebäudes, insbesondere einer Dachsanierung.

Als Gastchöre kamen die Chor-Ensembles „Männerchor Eintracht Rohrbach 1880“, der „Gesangverein Frohsinn 03 Modau“ mit den „Other Voices“ und der Posaunenchor von der evangelischen Kirchengemeinde Ober-Ramstadt.

 

Annegret Lehmann führte durch das abendfüllende Programm - sachkundig, souverän und gepaart mit Hintergrundinformationen und kleinen witzigen Einlagen.

Die Damen des gastgebenden Chores, der Sängervereinigung 1871, eröffneten den Gesangsreigen beschwingt mit „Halleluja“, einem Klassiker mit religiösen Inhalten. Die angekündigten Schlager-Klassiker „Island in the sun“ und „Marmor Stein und Eisen bricht“ aus den 50er und 60er Jahren trafen exakt den Geschmack der Besucher. Freudig dankte das Publikum mit Applaus.

 

Herbert Hartmann begrüßte in seiner Eröffnungsrede die Freunde des Chorgesanges, die Gast-Ensembles sowie den Posaunenchor der evangelischen Kirche Ober-Ramstadts, die Honorationen aus der Gemeinde und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie die Vertreter der Ortsvereine und die Pfarrerinnen Vera Langner sowie Nicola Bültermann-Bieber. Insbesondere dankte er Bürgermeister Werner Schuchmann für die kostenlose Nutzung der Stadthalle sowie Herrn Manegold für die Bereitstellung des Blumendekors, für die hervorragende Vorbereitungsarbeit der Dirigentin Cornelia Jaronicki und allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund für ihren unermüdlichen Einsatz.

Bürgermeister Schuchmann seinerseits dankte für die Einladung, begrüßte die Gäste und lobte u. a. in seiner Rede das Engagement für den Beitrag zugunsten der Sanierung der evangelischer Kirche: Die Demokratie lebt vom Mitmachen, ob persönlich oder gesellschaftlich – ohne ehrenamtliche Einsätze für Gemeinde und Staat ist eine Gesellschaft im sozialen wie im kulturellen Bereich nicht denkbar.

 

 

Die Moderatorin kündigt den Posaunenchor an, der unter der Führung von Gerlinde Fricke mit den christlichen Kompositionen „Ballad Song“, „Gabriellas Song“ und „Herz und Herz vereint zusammen“ Besinnliches darbot. Mit dem finalen Musikstück „Geh aus mein Herz ...“ kamen die  Posaunisten zu ihrem anspruchsvollen Abschluss;
alle im Saal ließen sich zum Mitsingen animieren.

 

Weiter im Programm ging es mit den Männerchor Rohrbach. Die über 135jährige Chortradition wird mit dem Dirigenten Holger Siegl hochgehalten. Das Trompetensolo „Die Post im Walde“ bereicherte die gesungenen Volksweisen „Oh du schöner Rosengarten“ und „ Vorfrühling“. Mit einer herausragenden Interpretation des dalmaltinischen Liebesliedes „Mala moja“ (Meine Kleine) beendet der Männer-Chor seine Präsentation.

 

Der Nieder-Modauer gemischte Chor 03 nahm das Publikum mit in die 70er Jahre: Sie interpretierten schwungvoll Udo Jürgens Evergreens Mit 66 Jahren“ und „Bitte mit Sahne“. Die Handballhymne „Wenn nicht jetzt, wann dann“  von den „Höhnern“ wurde von den Zuhörern mit stürmischem Beifall bedacht.

 

Ein Höhepunkt des Männergesanges war unzweifelhaft die stimmgewaltige Interpretation des „Hammerschmied“, gemeinsam gesungen mit dem Rohrbacher Sängern. Die Zuhörerschaft erfreute sich an einem solch großen Männerensemble. Prächtig präsentiert, sowohl von den Männern als auch vom Bassisten Horst Bergner, der Millionenseller „Heimweh“, das tolle Lied vom Regenbogen „Arcobaleno“ mit Gitarrenbegleitung vom Aktiven Helmut Breitwieser und das im leichten Marschton klingende „Bierlied“.

 

Eine echte Überraschung war Nieder-Modaus „Anderes Gesang-Ensemble“. Sowohl „Charleston Flappers“ wurde keck, flott mit sehr viel Enthusiasmus interpretiert als auch der Song „Hit the Road, Jack“, erstmal von Percy Mayfield 1960 besungen.

 

Die Chorleiterin Cornelia Jaronicki beschenkte alle Zuhörer im Saal. Beeindruckend und begeisternd für alle Anwesenden war der Solo-Auftritt mit dem unter die Haut gehenden Song „Woman in love“. Wie auf den Leib geschnitten, mit allen Sinnen dabei, intonierte und mimte sie mit feiner aber klangvoller Stimme eine liebende Frau. Mit der weltbekannten Pop-Ballade der Bee Gees setzte sie dem Konzert ein dickes Sahnehäubchen auf.

Gute Stimmung verstärkte der gemischte Chor der Sängervereinigung mit Klavierbegleitung mit der weltbekannten Melodie „ Sing mit mir“ von Milton Anger – und den temperamentvollen gesungenen italienische Schlager „Marina“ unter profimäßiger Akkordeonbegleitung von Holger Siegl.

 

In einer anschließenden kurzen Rede bedankte sich Pfarrerin Vera Langner:

Berührt sei sie von der dieser Spenden-Aktion. Ganz herzlich bedankte sie sich bei allen Beteiligten für die Idee und der Ausgestaltung dieses Benefizkonzertes.

„Time to say goodbye“, eine Idee der Gestalter, ein Welt-Hit, der Abschiedsgefühle und Ohrwurmgefahr erzeugt, von den Hobby- Sängerinnen und Sängern enthusiastisch in Szene gesetzt, verfehlte mit dieser Komposition keineswegs die emotionale Wirkung. Heftiger Applaus für alle Interpretinnen und Interpreten war für das Publikum Ehrensache. Mit einer lautstark geforderten Zugabe aus allen Saalreihen setzte der gemeinsame Chor der Sängervereinigung den finalen Akzent.

 

Ein kleiner Wermutstropfen wurde erkennbar: Dieses Mal wurde die erhoffte Saalbelegung nicht erreicht - aber die Darbietungen der Akteure erfüllten und übertrafen zeitweise sogar mit diesem breit gefächerten buntem Programm alle Erwartungen. Alles in allem war es ein gelungener musikalischer Abend – dies spiegelte die sehr positive, ja begeisterte Resonanz der Gäste wider.

 

Herbert Hartmann verabschiedete die Besucher mit einem großen Dankeschön und wünschte allen Beteiligten einen guten Nachhauseweg.  Viele Gäste, insbesondere die Mitwirkenden, blieben auch im Anschluss an das offizielle Programm beisammen – bei einem Plausch und einem guten Tropfen ließ man den stimmungsvollen Abend ausklingen.


 

Die Sängervereinigung 1871 gibt ein Ständchen in der "Remise"

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Die Sänger der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt beglückwünschten mit einem Ständchen die neuen Pächter der Gaststätte “Remise“, das Ehepaar Sonja und Helmut Jayme, anlässlich der Wieder-Eröffnung der Gasträume.

 

Schon seit vielen Jahren ist die “Remise“ quasi das Stammlokal der Sängervereinigung. Der sonstigen Gewohnheit zum Trotz, dienstags gleich nach der Übungsstunde den Bierdurst zu löschen, stellte sich der Männerchor dicht gedrängt vor der Bar auf und schmetterte unter Manfred Rodenhäusers musikalischer Regie "das Bierlied“ a cappella. Mit Freude und Enthusiasmus, in leichtem Marschtempo, brachten sie das volkstümliche Trinklied rüber. Es gab viel Applaus aller Anwesenden und ein dickes Dankeschön und eine Runde Schnaps der ortsbekannten Wirtsleute.

 

Anschließend begrüßte der 1. Vorsitzende, Herbert Hartmann, mit einem Präsent im Namen aller Mitglieder der 1871er die neuen Pächter und wünschte viel Erfolg für die Zukunft.


Der Abend war von Fröhlichkeit und Gemeinschaftssinn geprägt und am Stammtisch wurde dann der Sangeslust freien Lauf gelassen, was keineswegs störend gewesen sein konnte, denn Schmunzeln und positive Gesten der Gäste sowie der Sängerinnen von der gegenüber liegenden Stammtischecke begleiteten die fröhliche Runde.


 

Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung 1871

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Die Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt fand am Freitag (10.4.2015) im Scheunensaal der Hammermühle in Ober-Ramstadt statt.

Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Herbert Hartmann, der 2. Vorsitzende Horst Bergner, die Rechnerin Rosmarie Gaußmann sowie die Schriftführerin Marlis Dünkel (geschäftsführender Vorstand). Weiterhin wurden per Wahl jeweils in ihrer Funktion bestätigt:

Klaus-Peter Bayer als Pressewart, die Notenwartinnen des Frauenchores Hildegard Mangold und Karin Marx. Als neue Kassenprüferinnen wurden einstimmig Karin Göckel und Mizzi Thomas gewählt. Auf Wunsch des Vorstandes erklärt sich der aktive Sänger Martin Emich bereit, Mitglied des Vergnügungsausschusses zu werden. Wohlwollend wurde dies von allen Mitgliedern zur Kenntnis genommen. Die Versammlungsmitglieder stimmten dem Antrag des Vorstandes, Volker Göckel zum Ehrenmitglied zu ernennen, einstimmig zu. 

 

Der 1. Vorsitzende Herbert Hartmann dankte allen Mitgliedern für ihr Interesse und Mitarbeit und schließt die Jahreshauptversammlung.


 

Alle Jahre wieder – ein wunderschöner Funzel-Abend der Sängervereinigung 1871

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Am 16. Dezember 2014 veranstaltete die Sängervereinigung einen Funzel-Abend im Scheunensaal der Hammermühle. Mit Liebe, Können und Geschmack im weihnachtlich geschmückten und dekorierten Scheunensaal fühlten sich die mehr als 60 Vereinsmitglieder mit Partnern und Freunden sichtlich wohl.

 

Obgleich ohne festes Programm war alles gut organisiert und kam gut an. Die mitgebrachten Speisen verschiedenster Art ergaben ein delikates Buffet – von allen sehr begehrt, was sich im Laufe des Abends an den kläglichen Resten zeigte.

 

Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender, umriss in seiner Begrüßungsrede das Wesentliche im und für den Verein 2014 und dankte allen Beteiligten für das Gelingen der Vereinsarbeit, insbesondere den vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, die auch mit ihren uneigennützigen Leistungen erst das Erreichte möglich machten. Gleichermaßen ging auch im Namen des Chores ein herzliches Dankeschön mit Präsent an die Chorleiterin Cornelia Jaronicki für ihre ausdauernde Mühe sowie Können. Mit einer Dankesrede antwortete sie in Form eines von Lebenseinsichten und Lebensweisheiten geprägten Vortrags für „ihre“ Choristinnen und Choristen.

 

Vorträge mit Weihnachtsgedichten und Geschichten aus der Weihnachtszeit verliehen dem Abend eine gemütliche Atmosphäre und auch einen besinnlich- niveauvollen Inhalt.

 

Musikalisch ausgeschmückt unter anderem wurde der Abend von Cornelia Jaronicki, die mit Klavier-Begleitung das Publikum zum Mitsingen bei den traditionsreichen deutschen Liedern motivierend begleitete.                                                                                                                                                                                                                             

 

                                                                                      

 

Die Jugend präsentierte sich:

ein Mädchen-Trio mit Saxofon, Klavier und
Klarinette brachten Weihnachtslieder zu Gehör.
Bereichert wurde dieses Mini-Konzert mit einem
abschließenden Klavier-Solo aus Bonds 007
Filmmusik. Mit Hingabe und Können erfreuten
die Schülerinnen alle Gäste, die anhaltenden Applaus spendeten.

 


Schüler-Trio 
von links – Jana Ziegler (Klavier), Anna Lena Becker (Saxophon),
                   Sarah Steuber (Klarinette)
                       
           
                                                                                                                                                                                                                                                          

                                                                                                      

 

  Mit Urkunden bedacht und mit Präsenten belohnt

 

  für aktives Singen wurden Dieter Emich


   (50 Jahre) sowie Gerhard Schönbein mit

 

  Gerhard Haury für 25 Jahre.

 

 

 

 

 Ehrungen

von links –  Kurt Wolpert (Ehrenmitglied), Klaus Günter Neubert 
                     (Ehrenmitglied), Herbert Hartmann (1. Vors.),
                     Gerhard Haury (25 Jahre aktives Mitglied)

 

Als Ehrenmitglieder für 50 Jahre Vereinstreue wurden geehrt: Klaus Günter Neubert (2013), Erich Fuchs,
Günter Burkhard und Kurt Wolpert.

Weiterhin gab es 14 Ehrungen für die treuen und fleißigen aktiven Damen und Herren (weniger als
5 Fehl-Singstunden 2014).

  

Froh und zufrieden über den gelungenen Funzel- Abend in lockerer aber auch weihnachtlich-besinnlichen geprägter Atmosphäre verabschiedete sich der 1. Vorsitzende von den Gästen, Freunden und Mitgliedern.

 

Es kam, wie es kommen musste ........eine kleinere Gruppe konnte sich noch nicht so ganz lossagen – die Stimmung bei Kerzenlicht und Späßchen und hier und da einen guten „Tropfen“ ließ dann nach fortgeschrittener Stunde den inoffiziellen „Fest-Teil“ fröhlich ausklingen.


 

Frohsinn lacht uns heut´

Ein beschwingter Weinlieder-Abend der Sängervereinigung 1871

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Es ist Samstag, der 11. Oktober 2014 - im Wein-Monat. Von der Sängervereinigung wurde unter dem Motto „Frohsinn lacht uns heut‘“ die Idee umgesetzt, ein Konzert aus dem facettenreichen musikalisch-gesanglichen Repertoire deutscher sowie italienischer Lieder berühmter Weinlagen und aus dem fast unerschöpflichen „Krug“ an Volks-, Rhein-, Liebesliedern, Schlager und Opern-Liedern zu gestalten. Erstmals präsentierte der Verein ein solches Konzert als Weinlieder-Abend. Bereichert von den Sängern der Naturfreunde, ausgeschmückt mit Sketchen und abgerundet mit Peter Fischers Unterhaltungs- und Tanzmusik erfüllte die Veranstaltung den Anspruch eines begeisterten Publikums.

 

Zum gelungenen Auftakt führte der Männerchor im beschwingten Tempo unter Klavierbegleitung der Dirigentin mit dem fröhlichen Marsch gleichnamigen Mottos in das gesanglich-musikalische Programm ein.

                        

Die Männer der 1871er Sängervereinigung schmettern im beschwingten Marschtempo
Die Männer der 1871er Sängervereinigung schmettern im beschwingten Marschtempo

                               Die Männer der 1871er Sängervereinigung schmettern im beschwingten Marschtempo

 

In seiner anschließenden Begrüßungsrede gab der 1. Vorsitzende, Herbert Hartmann, seine Freude, auch im Namen seines Chorensembles, zum Ausdruck, das abendfüllende Programm mit den Gästen und Liebhabern des Chor-Gesanges gemeinsam verbringen und danach noch etwas feiern zu dürfen. Er dankte der Gesangsgruppe der Naturfreunde Ober-Ramstadt, Peter Fischer und dem Drehorgel-Spieler Claus Klenk für ihre Mitgestaltung. Dankend wendete er sich an die Adressen der zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung undurchführbar wäre. Zum besonderen Dank verpflichtet seien alle aktiven Mitglieder der Dirigentin Cornelia Jaronicki für ihre professionelle, engagierte Arbeit.

 

Der Conférencier und aktive Bass-Sänger der Sängervereinigung Horst Weber kann´s: mit tragender Stimme, frei, lustig und locker, hier und da mit kleinen witzigen Einlagen gespickt, kündigte er im Laufe des Abends die Auftritte an.

Mit dem sehr bekannten süditalienischen, schnellen und feurig gesungenen Chianti-Lied setzten die Sänger im Tarantella-Rhythmus das Konzert fort. Die komponierte Musik stammt vom Deutschen Gerhard Winkler, dem sehr erfolgreichen Komponisten italienischer Lieder.

 

Der Conférencier kündigt „Das „Lächeln kommt vom Trinken“ an: es ist ein leicht beschwingtes Lied, Text und Musik von Robert Tappert. Einem Großteil des Ensembles gelang es, die Mitteilung des Stückes umzusetzen: enthaltsam beim Singen zu Lächeln. Umgehend erschallte „Ticino e Vino“ – da wurde der süffige Wein besungen, von Reben aus der herrlichem Tessin. Temperamentvoll, lautstark aber dennoch italienisch fließend intonierte der gemeinsame Chor das Trinklied. Das Frische und südländische Temperament erzeugende Vino-Lied erreichte auch die Gäste, was sich in den Gesichter und im Beifall spendeten Publikum widerspiegelte.

 

Der gemischte Chor 1871 besingt temperamentvoll den Wein, die Reben und das herrliche Tessin
Der gemischte Chor 1871 besingt temperamentvoll den Wein, die Reben und das herrliche Tessin

                            Der gemischte Chor 1871 besingt temperamentvoll den Wein, die Reben und das herrliche Tessin

 

Bevor es in eine kleine Sing-Pause ging, folgte noch eine absolut andere Pause…. „Die Mittagspause“ - ein Sketch - ein kleines „Stückchen“ Amt ist aufgebaut, jedermann erahnt das Amtstuben-Klima: der aktive Sänger Werner Schuchmann, in der Rolle des Amtsvorstehers, liegt mit dem Kopf auf der Tischplatte und schnarcht in allen Tonarten …also er besitzt einen festen Schlaf und erst nach energischem Wecken seiner Angestellten gibt er zum Besten, dass er doch weiter schlafend die Mittagspause verbringen will. Eine beißende Parodie auf die Beamten.

 

Die Sängerinnen betraten die Bühne und besingen das immerwährende Thema der Liebe schwungvoll mit dem Foxtrott „Ein bisschen Liebe für mich“ aus dem gleichnamigen Film der 30er Jahre und mit dem Song Lollipop, einem amerikanischen Pop-Schlager aus den Fünfzigern. Die Darbietung kommt bei allen gut an und wurde mit Applaus bedacht.

 

Horst Weber kündigt nochmals einen Sketch an – einen Monolog, vorgetragen vom aktiven Sänger Helmut Engelmann. Kurz und bündig die Inhaltsangabe: Ein mit einem deutlichen Sprachfehler belasteter Familienvater erzählt von einem Spaziergang zum „Arheilger Mühlchen“, schildert die mehrmalige Bestellung von Doppen Sießen (Schoppen Süßen) und das sich damit zwangsläufig einstellende Bauchkneipen, was buchstäblich in die Hose ging. Es war gut geschauspielert … Gestik und Mimik des vom Pech gebeutelten Familienvaters produzierte Schmunzeln und Lachen. Beifall-begleitend trat Helmut Engelmann von der Bühne.

 

Aus der Owwer-Ramschder Chorszene nicht mehr wegzudenken und bei der Sängervereinigung als Sängergruppe immer sehr willkommen: die Boy-Group der Naturfreunde, wie sie der vom Conférencier liebevoll ironisch angekündigt - selbst auch Sangesbruder derselben, sagt er noch einen Sketch an und dankt dem Orgelspieler Claus Klenk für sein Pausenfüllendes Orgel-Spiel. Bühnenstark, mit Herz und Blut gesungen, nehmen die Akteure der Naturfreunde das Publikum mit ins und durchs alte Berlin mit dem Schlager “Pack die Badehose ein“ und Hildegard Knefs Liebe zu Ihrer Heimatstadt „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“. Ohne Unterbrechung, schwungvoll besangen sie aus einem Potpourri aus Liedern und Hits aus Hamburg, Reeperbahns Nachtleben und mit den bekannten Schlagern „In Hamburg sind die Nächte lang“, „Die Rote Laterne“ oder „Das Herz von St. Pauli“ und andere mehr. Begleitet wurden sie von Peter Fischer( Akkordeon) und Helmut Breitwieser (Gitarre).

           

Aufrufen der Home Page der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt
Die Boy-Group der Naturfreunde Ober-Ramstadt haben´s drauf

                                                 Die "Boy-Group" der Naturfreunde Ober-Ramstadt haben´s drauf

 

Die große Pause war jedermann willkommen. Kleine Grüppchen bildeten sich an und um die geschmückten Tische, dem leiblichen Wohl wurde Rechnung getragen und das Gebotene auf der Bühne hier und da Revue passieren lassen.

 

Nach der großen Pause greift der Frauenchor das immerwährende Thema der Liebe auf: im Programm der Schlager „Can´t help falling in love“ und mit Ausschnitten aus dem Musical „My fair lady“. „ In der Straße wohnst Du“ und „Ich hätt getanzt heut Nacht“. Die große Beifallsbekundung blieb nicht aus.

 

Für einen Sketch treten zwei Männer, die aktiven Sänger Martin Emich (der Besserwisser) und Horst Weber (sein Freund), auf die Bühne. Zum Plausch kommen sie zusammen – bei einem Glas Wein. Es handelt sich augenscheinlich um Owwer-RAmscder Männer, die Spracheinfärbung und auch die „Batschkappe“ der beiden verraten es. Nun, der Besser-wisser, anscheinend gebildeter als der andere, noch nüchtern, der andere einfacher, vielleicht auch natürlicher in seiner Art, schon weinselig- schwankend, so wird der Dialog zur beabsichtigten Komödie. So ganz ohne wirkliches Thema stehen sie am Tisch mit Flasche Wein auf der Bühne. Eigentlich wollten sie alltägliches, Erlebtes, Informatives und Wissensmäßiges austauschen. „Mein Bruder ist Neurotiker und Steuermann auf der…prompt stellt der Besserwisser richtig, dass der Neurotiker ein Nautiker ist. Im weiteren Austausch werden Fremdwörter falsch im richtigen Satz eingesetzt und umgekehrt, oder eine richtige Bezeichnung ergibt keinerlei Sinn …auch steht ein Quartal mit einem Quartett in keinerlei Zusammenhang, klärt der Besserwisser auf. Hier ein Schmunzeln und da ein Lachen, nachdem der Orthopäde als Astrologe und ein Astrologe als Handschriftendeuter gedeutet wird, ein Dramatiker wird mit Rheumatiker verwechselt usw. . Also, der Besserwisser, der ständigen Klarstellung der Inhalte überdrüssig, der andere aufgebracht und uneinsichtig ...so endet der „Plausch“ mit schmerzhaften Beleidigungen. Natürlich gespielt und stets mit Pointen gespickt – so amüsierten und belustigten sie die Gäste.

Martin Emich als Besserwisser mit seinem weinseligen Freund (Horst Weber) belustigen die Gäste
Martin Emich als Besserwisser mit seinem weinseligen Freund (Horst Weber) belustigen die Gäste

                       Martin Emich als Besserwisser mit seinem weinseligen Freund (Horst Weber) belustigen die Gäste

 

Als Schmankerl bezeichnete Horst Weber die nachfolgende Darbietung eines Rheinlieder- Potpourris des Männerchores. Mit dem Volkslied „Warum ist es am Rhein so schön“ aus dem Reigen der Rhein- und Weinlieder entführte die Männer-Riege gesanglich die Zuhörer in die Vielfalt der reizvollen und erhabenen Landschaft des Rheins; er zählt zu den bedeutendsten Flüssen der Welt – so kommt es nicht von ungefähr, dass aus dieser Region ein Schatz beliebter Volkslieder hervorgegangen ist. Unter anderen bringt der Männerchor in angemessener Intonation Heinrichs Heines vertontes Gedicht „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ zu Gehör. Das rheinische Walzer-Lied“ soll den Bezug zu den Schiffern geben, die der magisch schönen Jungfrau mit langen blonden Haaren auf dem gleichnamigen Rhein-Felsen sitzend, so verblendet sind, dass so mancher ihrer Kähne am Felsen zerbarsten.

 

Weitere sehr beliebte Gesänge wie die „Lindenwirtin“, “Rheinmädel“, „Mädel ich bin dir so gut“ und „Lore leih mir dein Herz“ ließen die Sänger erklingen. Augenscheinlich stieg die Stimmung, da einige Grüppchen an den Tischen zu schunkeln anfingen.

 

Die Solisten Horst Bergner, Werner Schuchmann, Josef Wagener und Volker Göckel in wechselndem Einsatz mit dem Gesamt-Chor, färbten gesanglich den Reigen der unterschiedlichsten Rheinlieder noch bunter. Im Sologesang erklang von Günter Roth das besinnliche Weinlied „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“.

 

Augenscheinlich stieg die Stimmung, da einige Grüppchen an den Tischen zu Schunkeln anfingen und das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus.

 

Der gemeinsame Chor begeisterte mit dem von Fred Raymond komponierten Hit aus den Zwanzigern „Ich hab das Fräulein baden sehen“. Eine frivol-pikante Einlage erlebten alle Anwesenden: der Chor sang und das junge vom künftigen Ehemann der runden schönen Waden wegen (noch) bewunderte Fräulein Helen nahm in einer eilends auf der Bühne vor dem Chor aufgestellten Wanne ein Bad. Chor und Dirigentin freuten sich über den frenetischen Beifall der Zuhörer.

 

Anschließend erklang ein kräftiges und schallendes Trinklied aus Verdis Oper „la Traviata“. Auch die Gäste kamen so richtig in Top Laune, wurden zum Schunkeln verführt und gar mancher wurde zum Singen animiert. Nach Jubel und Beifall und lauten fordernden Zurufen nach einer Zugabe genoss die Gäste-Schar noch den wiederholten Auftritt von Verdis La Traviata.

 

Gerne bedankte sich der 1. Vorsitzende beim Publikum für den Besuch. Der Dirigentin Cornelia Jaronicki und Peter Fischer überbrachte man jeweils ein Präsent als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit. Einen besonderen Dank sprach er Horst Weber für seine Auftritte als Mitgestalter beim Sketch sowie als Conférencier aus.

 

Der Wein-Lieder-Abend war noch nicht zu Ende ….Peter Fischers Tanz-und Unterhaltungs- Musik ermunterte das eine oder andere Paar noch zum Tanzen und Mitsingen. Weinlaunig kam eine zünftige Stimmung auf – aber, auch der schönste Abend hat sein Ende


 

Sängervereinigung 1871
Fröhlicher Tagesausflug in den Spessart nach Lohr
Bericht von Klaus-Peter Bayer
 

Am Donnerstag, den 28. August 2014 unternahm die Sängervereinigung 1871 einen Tagesausflug mit dem Bus in den Spessart nach Lohr – in das wunderschöne Städtchen am Main, welches zur Region Chur Franken gehört – ein touristisch reizvolles Gebiet zwischen Wertheim und Aschaffenburg. Herbert Hartmann, 1.Vorsitzende, begrüßte herzlich alle Teilnehmer, wobei er die Gäste ganz besonders willkommen hieß.
 

Vielleicht besaßen die Verantwortlichen und Organisatoren einen guten “Draht“ zu Petrus. Just am

Abfahrtstag, nach launischen Wettertagen, war der Sommer zurückgekommen. Das war der Garant für

eine gute Laune, die die Ausflügler den ganzen Tag begleitete.

Die Hinfahrt im vollbesetzten Omnibus führte über Aschaffenburg und Waldaschaff. Gleich nach der Ankunft ließen sich alle das Mittagessen im “Keiler Brauhaus“ schmecken, ein Speiserestaurant mit gut bürgerlicher Küche in einem ansprechenden Ambiente, auch das vielseitig gelobte hauseigen gebraute Bier wurde seinem Ruf gerecht. Traumhaftes Wetter – so entschieden sich fast alle Teilnehmer für eine vergnügliche Main-Schiffsrundfahrt mit dem Motorschiff „ Mainbummler“.

                                                                    

 

Während das idyllische Maintal eineinhalb Stunden vorüberzog, genossen die Anwesenden den kühlenden Fahrtwind sowie allerlei Erfrischendes und Leckeres auf dem Oberdeck des Motorschiffes.

 

Wieder angekommen an der Schiffs-Anlegestelle nutzte jeder die Gelegenheit den verblieben Nachmittag individuell zu gestalten – trotzdem, viele trafen sich in einem der zahlreichen vorhandenen Cafés in der historischen Altstadt; der eine oder andere verbrachte die verbliebene Zeit mit einem Spaziergang am beschaulichen Main-Ufer.

Dann die Heimfahrt. Eine willkommene Unterbrechung war die Einkehr zum Weingut Höflich gehörenden Restaurant nahe Großostheim, wo dem leiblichen Wohl Rechnung getragen wurde.

Die Zeit schritt voran …. bald hatte man den Eindruck, dass aus diesem Abend ein Wein-Musik-Abend geworden war: der Sänger Horst Weber „zog“ die “Quetschkommode“ hervor und inspirierte mit Musik und

Gesang die Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen von Heimat- und Volksliedern und den der Sängervereinigung eigentypischen Liedern.

Gegen 21:00 Uhr musste sich die frohe Runde auflösen um die Heimfahrt anzutreten. So rollte

der Bus Richtung Heimat, Herbert Hartmann verabschiedete sich bei allen Teilnehmern mit ein paar dankenden Sätzen für den gelungen Ausflug.


 

Seit 30 Jahren singt der Frauenchor
Die Sängervereinigung 1871 feierte am Sonntag (26. Mai 2013) das 30-jährige Jubiläum seines Frauenchores in Ober-Ramstadt

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Seit 30 Jahren gibt es ihn jetzt, den Frauenchor der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt – derzeit 47 Mitglieder, davon 32 Aktive. Alle Beteiligten erlebten einen überaus amüsanten Liedertag im Scheunensaal der Hammermühle.

 

Wieder ´mal hatten die Verantwortlichen des Vereines mit Aktiven, Mitgliedern, Freunden und Förderer ein gelungenes Event, dieses Mal ein Jubiläumsfestlichkeit auf die Beine gestellt, um die Bedeutung des Frauenchores in der Chorgemeinschaft zu würdigen und zu feiern. Eine achtbare Anzahl von Aktiven, Passiven und Gästen kamen zum unterhaltsamen Treffen.

 

                                                        Der Frauenchor im November 2001

 

Es ist ein lebendiges Frauen-Ensemble, das sich in das kulturelle Leben Ober-Ramstadts, aber auch in andere Regionen aktiv einbringt, so sagte Herbert Hartmann, 1. Vorsitzende. Weiter führte er in seiner Lobrede aus, dass es in der Vergangenheit bei einer Reihe von festlichen Anlässen und Chorkonzerten aufgrund einer harmonischen Mischung von klassischer und beliebter Chorliteratur gelungen ist auch zum positiven Image des Gesamt-Chores beizutragen.

 

Der Vereinschef führte durch das Programm der musikalischen Matinee bis hin zum gemütlichen abendlichen Ausklang. Zu Beginn informierte er über die Entstehung und der erfolgreiche Entwicklung dieses Chores, gepfeffert mit kleinen Anekdoten aus dem Kreis der alten Mitglieder. Zwischendurch übergab er Cornelia Jaronicki, Dirigentin des Gesamt-Chorensembles, das Wort. In ihrer Ansprache wies sie auf die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit beiden Chören hin, die seit nunmehr einem Jahrzehnt besteht.

 

Was lag näher, als den Sängerinnen in Würdigung ihrer Chorleistung anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens ein kleines Potpourri zu präsentieren - eine musikalische Hommage auf die Frauen: „Das Mädchen vom Lande“, „Drei lachende Mädchen“ und „Füllet die Becher“. 

 

Alle waren angetan von der Darbietung, besonders die Frauen geizten nicht mit Applaus und forderten lautstark „ihre Sänger“ zu einer Zugabe auf. Schnell hatte es sich entschieden: Geschmettert und mit viel Inbrunst und Herzenslust erschallte der sehr beliebte Fliegermarsch aus der Operette der „Fliegende Rittmeister“ – der hoch oben in der Luft weder Hundefutter noch Schwiegermutter vermisst.

 

Die aktiven Frauen bedankten sich mit einem gefühlvoll intonierten „Guten Abend“, eines ihrer ersten Lieder seit Bestehen ihres Chores – es war der krönende Abschluss ihres Auftrittes. Erinnerungen wurden wach, man ließ die Zeit Revue passieren und hier und da schwelgten die „Alten“ in Erinnerungen. 

Für das leibliche Wohl waren die Verantwortlichen bestens vorbereitet. Einige fleißige Helferinnen und Helfer im Hintergrund trugen dazu bei, dass das Buffet vielseitig ausgerichtet und lecker und geschmackvoll zubereitet war. „Hier kocht der Chef“ – mit kulinarischen Leckerbissen überraschte der Vereinschef wieder einmal mit seinen Kochkünsten.


Umrahmt wurde der Nachmittag mit volkstümlich-lustigen Liedern von einer kleineren Gruppe der aktiven Männer, mit „Quetschkommod“ begleitet. Das Mitsingen hob die Stimmung, das Ganze gestaltete sich unterhaltsam und lustig und so wurde das vorgesehene Ende der Jubiläumsfeier um einige „Stündchen“ in den Abend verschoben.
 

Singen macht Freu(n)de – Wer Lust hat mitzusingen, einfach vorbeischauen und ´mal „reinschnuppern“, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Cornelia Jaronicki übt mit dem Frauen- und Männerchor dienstags abends von 18:45 Uhr bis 21:30 Uhr. Nähere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 06154-575148 (Herbert Hartmann) oder 06154-2658 (Horst Bergner).


 

Verschwisterungsfeier in Bartholomäberg musikalisch mitgestaltet
Sängervereinigung 1871
Bericht von Klaus Mangold

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten am letzten Wochenende in Bartholomäberg wurde dem Chor der „Sängervereinigung 1871“ die Ehre zuteil, das offizielle Programm musikalisch mitzugestalten. 30 Aktive mit  8 Angehörigen reisten per Bus zur neuen Schwesterstadt ins Montafon. Bereits am Anreisetag, Freitag, den  7. Juni, beteiligte sich der Chor der „Sängervereinigung 1871“ neben dem „Kirchenchor Bartholomäberg“, den Kindern der „VS-Gantschier“ und dem „Gantschierer Chörli bunti tö“ im Rahmen des Festgottesdienstes, der gegen 18.00 Uhr begann. In diesem Gottesdienst wurde die Pfarrexpositur Gantschier zur Pfarre erhoben und die neue Kirchenorgel eingeweiht.

 

Am Samstag fand die offizielle Verschwisterungsfeier im Gemeindesaal Bartholomäberg statt.

Die „Sängervereinigung 1871“ brachte zu Beginn des Festaktes den Chor „Freude, schöner Götterfunken“ zu Gehör und gegen Schluss zusammen mit der „Harmoniemusik Bartholomäberg“ das „Silvretta Lied“. An beiden Veranstaltungen stand die „Sängervereinigung 1871“ unter der musikalischen Leitung von Peter Fischer. Die Sänger waren begeistert und genossen das umfangreiche 3-tägige Programm in der neuen Schwesterstadt. Am Abreisetag, montags, überraschte Alexander Suppes mit einer großzügigen Spende in Form von Speis und Trank die Gruppe im Bus der „Sängervereinigung 1871“.

 

Der Verein bedankt sich an dieser Stelle bei allen Organisatoren und Mitarbeitern der Gemeinde Bartholomäberg und der Stadt Ober-Ramstadt, welche die Verschwisterungsfeierlichkeiten in Verbindung mit dem „A Fäscht metnan“ (Ein Fest miteinander) vorbereitet und durchgeführt haben.


 

dm-Singwette in Darmstadt - Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt
singt gemeinsam mit dm-Kunden

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Der Chor 1871 Ober-Ramstadt folgte gerne der Einladung zur dm- Singwette in Südhessen am 28. August 2013, um unter dem Motto „Singen Sie mit - jede Stimme zählt“, mitzumachen.

Anlass war der Geburtstag des seit 4 Jahrzehnten bestehenden Unternehmens von Professor Götz W. Werner, dem das Engagement im kulturellen und sozialen Bereich ein wichtiges Anliegen ist - Schwerpunkt die musische Bildung von Kindern.

In einer Kooperation von dm-drogerie-markt und dem Deutschen Chorverband e. V. wurde zur Förderung sozialer Projekte zur Singwette aufgerufen.

Jeder teilnehmende Chor erhielt als Dankeschön 400 €. Wenn ein Chor vom jeweiligen Filialteam angesprochen wird und mindestens 100 Bürgerinnen und Bürger vor dem dm-Markt versammelt, um gemeinsam 4 Lieder zu singen, spendet das dm-Team weitere 400 € für eine soziale Einrichtung. So wurden viele Kunden angesprochen und ermuntert, mit ihrer Stimme den Chor zu begleiten und einfach aus Herzenslust zu singen.

 

Bald stellte sich heraus, dass nach Austeilung der Liedblätter an die Chor- Mit­glieder und sangesfreudigen dm- Kunden die Zahl von mehr als 130 Sängern erreicht wurde.
 

Mit Unterstützung des Dirigenten Manfred Rodenhäuser erklangen „Ode an die Freude“ und das von Hoffmann von Fallersleben gedichtete Lied „ Die Gedanken sind frei“ und die Kanons „Froh zu sein bedarf es wenig“ und „Viel Glück und viel Segen“.

Der Beifall der umstehenden Zuhörer und singenden Gäste munterte die Chor-Sängerinnen und - Sänger zu einer Zugabe auf. So beendeten die Chorgemeinschaft mit Ihrem Heimatlied „Owwer-Ramschd wie bist Du schön“ den Lieder- Vortrag.

 

Herzlich bedankten sich der Vorsitzende der Deutschen Nierenstiftung als auch Herbert Hartmann im Namen Sängervereinigung bei der Filialleiterin für die Einladung und nahmen freudestrahlend symbolisch die Schecks in Höhe von jeweils 400 € entgegen. 

 


 

Ein unvergesslicher Tagesausflug nach Seligenstadt am Main, September 2012 

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

In sehr guter Erinnerung bleibt allen Beteiligten der Tagesausflug mit dem Omnibus nach Seligenstadt. Eine große Teilnehmerzahl, das traumhaft spätsommerliche Wetter und das interessante Programm ließen das Erahnte zur Wirklichkeit werden: dieser Tag hatte die Voraussetzungen, einfach schön zu werden …

 

Mit der Stadtführung unter dem Motto „Seligenstadt im Überblick“ durch die Altstadt, der Besuch der Basilika

und die Führung durch die reiz-und eindrucksvollen Gärten der ehemaligen Benediktiner-Abtei mit der

angrenzenden nahezu 1200 Jahre alten Wallfahrtskirche war für viele ein Augenschmaus und zudem geschichtlich interessant.

 

Die wohlige Temperatur lud gerade dazu ein, die Mittagsrast im Biergarten des “kleinen Brauhauses“ in Seligenstadt zu genießen. Auch die Führung durch die Klosteranlage am Nachmittag wurde von fast allen Beteiligten wahrgenommen. Es bot sich eine hervorragend restaurierte Klosteranlage dar, welchen den

Zuhörern Antworten aus dem tausendjährigen klösterlichen Leben gab: bildhaft und zeitgeschichtlich.

 

Der Nachmittag gestaltete sich individuell - trotzdem, viele trafen sich in einem Cafe im historischen Ambiente der Altstadt, im Klostercafe oder auch ganz nahe am beschaulichen Mainufer .

 

Dann die Heimfahrt. Eine willkommene Unterbrechung war die Einkehr in einem Groß-Ostheimer Wein-Lokal , wo dem leiblichen Wohl in gemütlicher Runde Rechnung getragen wurde. Die Sängerinnen und Sänger gaben in Begleitung ihres „Stamm-Gitarristen“ Heimat-, Volks- und dem Chor eigentypisch stimmungsgebende Lieder zum Besten.

Bald waren alle in froher Stimmung, was nicht nur dem guten „Tropfen“ zuzusprechen war - stimmungsge-laden präsentierten zwei Sangesbrüder ihre guten Gesangsqualitäten und gaben dem Abend zum Abschluss das gewisse „Etwas“.

 

Jäh drückte das Erscheinen des Busfahrers die hervorragende Atmosphäre auf ein gesundes Mittelmaß - denn … wir wären ja noch so gerne geblieben, aber der Wagen , der rollt …

So rollte und rollte der „Wagen“ nach Hause; die Schriftführerin sowie der 1. Vorsitzende verabschiedeten sich mit ein paar dankenden Worten für den gelungen Ausflug. 


 

Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt e. V. Frühlingskonzert unter dem Motto
„Lieder um die Welt“ in
der Stadthalle Ober-Ramstadt

 

Unter dem Motto „Lieder um die Welt“ im Rahmen eines Frühlingskonzertes lud die Sängervereinigung 1871 am 20. April 2013 in die Stadthalle Ober-Ramstadt ein.
Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Der Vorstand war wieder einfallsreich und präsentierte das Zusammenspiel verschiedener Chöre zu einer harmonischen gesanglichen Darbietung in einem Konzert mit international ausgerichteten Volksliedern unter der Leitung von Cornelia Jaronicki. Seit 10 Jahren hat sie das Heft in der Hand. Auch diesmal gelang es ihr, mit viel Engagement, Können und Einfühlungsvermögen dem Anspruch eines sangeskundigen Publikums gerecht zu werden. So war es auch nicht überraschend, dass der Saal gut besetzt war und die Stimmung erwartungsvoll.
  

„Jetzt ist Frühling und die Sängervereinigung 1871 bedankt sich bei den eingeladenen Chören GV Alsbach und Naturfreunde Ober-Ramstadt, die mit ihrer Teilnahme zur Bereicherung des Abends beitragen“ - so begrüßte Herbert Hartmann, 1. Vorsitzende, die Freunde des Gesanges und die Honorationen der Stadt und des Landkreises.

Annegret Lehmann, 2. Vorsitzende des Sängerkreises DA-Dieburg, führte als moderierende Flugbegleiterin souverän durch das abendfüllende Programm, witzelte über Anekdoten und Erlebnisse mit den Sängerinnen und Sänger des gastgebenden Chores.

 

Dann stimmte der Vereinschef als Flugkapitän das Publikum auf eine kreuz und quer gedachte Flugreise rund um die Welt ein.

 

Der gemeinsame Chor der Sängervereinigung ließ als Auftakt die Europa-Hymne „Freude schöner Götterfunken“ über allen Ländern Europas erschallen, vom Männerchor wurde anschließend das rund um die Welt Frieden stiftende und fröhlich stimmende „Halleluja“ präsentiert. Es folgte gefühlvoll das irische Volkslied “Weit übers Meer“. Der Kapitän navigierte auf Kurs Ost und bald sprühte aus den Kehlen das die volle Lebenslust wiedergebende ukrainische „Kasatschok“- Lied: Tanz, Wodka, Wein und Liebe. Weiter schwebte der Flieger nach Osten und jedermann fühlte die Widerspiegelung des „Zaubers der Taiga“ in den Frauenstimmen. Der Flieger musste raketenschnell geflogen sein - schon waren alle Zuhörer in Italien im “Sonnigen Sorrent“ angekommen - ein Lied von Liebe und Leid - von den Frauen mit Sensibilität und Hingabe präsentiert.

 

Die Kompass-Nadel schnellte hin her – also es ging kreuz und quer über Europa und der gemischte Chor GV Alsbach war an Bord. Es erklangen Lieder aus Italien, Mazedonien, Polen und Tschechien. Die harmonisch und gefühlvoll in der jeweiligen Sprache vorgetragenen Volkslieder ließen eine außergewöhnliche Fleißarbeit erahnen, die das Publikum mit sehr viel Applaus bedachte. Seit einigen Jahren dirigiert auch Cornelia Jaronicki die Alsbacher Sänger.

 

Frieden wünschte der Männer-Chor der Sängervereinigung auf Hebräisch und Deutsch mit „Hevenu schalom“, um anschließend sehr temperamentvoll das „Chianti-Lied“ zu schmettern.

Der Frauenchor setzte mit zwei Liedern aus USA und „A zinga-za“ aus Brasilien musikalisch amerikanische Akzente.

 

Mit ihrem Leiter sowie auch musikalisch begleitet von Peter Fischer brachte die Sängergruppe der „Ober-Ramstädter Naturfreunde“ das Publikum mit einem mit Herzblut gesungen Potpourri von Südamerika bis Hawaii in Stimmung und erntete stürmischen Beifall.

 

Mit Conga-Begleitung drangen die Sängerinnen und Sänger in die afrikanische Welt ein. Die Phantasie ist schneller als das Flugzeug: die herrliche beschauliche Tulpenlandschaft im Tiefflug in Sicht inspirierte den gemeinsamen Chor Hollands „Tulpen aus Amsterdam“ anzustimmen.

Johannes Brahms ist angesagt: die Damen und Herren der Sängervereinigung schmetterten recht locker den „Ungarischen Tanz“ in die Stadthalle, was die Zuhörer ebenso mit spontanem und lang anhaltendem Applaus quittierten.

 

Bevor der Flugkapitän den Sinkflug einleitete, erklangen die vom Frauenchor dargebotenen „Irischen Segenswünsche“ und der Männerchor verabschiedete sich mit dem schottischen Volkslied “Dank an die Freunde“ - getragen und gefühlvoll gesungen. Die Gäste hat es berührt.

 

Die Landeklappen sind ausgefahren, die Maschine setzt sicher auf. Aus Freude über den unterhaltsamen Abend und auch wieder in heimatlichen Gefilden zu sein, singt die Sängervereinigung 1871 ihr Owwer-Rämschder Heimatlied. Auch die Gäste stimmten mit ein und ließen den Abend mit musikalischer Begleitung durch Peter Fischer ausklingen. 


 

Der Funzelabend, ein gelungener Abend  – Einfach schön

Bericht von Klaus-Peter Bayer

 

Am 18. Dezember veranstaltete die Sängervereinigung einen Funzelabend in der Scheunengalerie. Eine schöne Idee von den Verantwortlichen, mit einem Funzelabend das ausklingende Jahr zu begehen. Der weihnachtlich geschmückte Raum mit Kerzenschein und dekorierten Tischen sorgte für ein gemütliches atmosphärisches Ambiente. Viele haben es sich nicht nehmen lassen, mit Partnern und Freunden an der Veranstaltung teilzunehmen.

 

Was wäre eine Festlichkeit, ohne das leibliche Wohl mit zu berücksichtigen. Dafür war bestens gesorgt. Die mitgebrachten Speisen verschiedenster Art ergaben ein fulminantes Buffet. In vielen lobenden Worten kam dies zum Ausdruck. Es ließ keine Wünsche offen und so hörte man unter anderem: das ist ja wie in einem 5-Sterne Hotel.

Die Feier war von den Verantwortlichen, Organisatoren und Helfern hervorragend organisiert - so gab sich der Verein ein Stell-Dich-Ein und feierte ´mal sich selbst. Dies sorgte für eine ausgezeichnete Stimmung - so bleibt der Funzelabend 2012 in sehr guter Erinnerung.

Roland Gaußmann, 1. Vorsitzender der Sängervereinigung 1871, gab in seiner Begrüßungsrede eine detaillierte Vorschau, insbesondere die Aktivitäten des ersten Halbjahres 2013 betreffend, wie zum Beispiel der Neujahrsempfang mit Sekt und gemeinsamer Singstunde (Frauen und Männer) am 08. Januar um 18:30 Uhr in der Scheunengalerie. Traditionell wird zu Beginn eines jeden Jahres eine Wanderung unternommen, dieses Mal am 12. Januar zur Brückenmühle in Nieder-Ramstadt um 14:30 Uhr – Rückfahrt erfolgt mit dem Bus. Der Frauenchor feiert anlässlich seines 30-jährigen Bestehens mit einem Ausflug oder einer Wanderung am Samstag, den 6. April.

Die Sängervereinigung hat bei der Gemeinde Interesse zur Teilnahme an einem Besuch der Partner = gemeinde Bartholomäberg in Österreich ausgesprochen.

 

Im Jahresrückblick 2012 dachte man selbstverständlich an die treuen und fleißigen (5 und weniger als 5 Fehl-Singstunden/2012) aktiven VereinsmitgliederInnen. 10 achtenswerte Aktive, die weniger als 5 Übungsstunden fehlten, wurden mit einem Präsent geehrt.

Mit Urkunde bedacht und Präsent belohnt wurden Rosemarie Gaußmann für 10 jährige Amtsführung als Rechnerin, für 25 jährige aktive Migliedschaft Karin Göckel, Hannelore Rodenhäuser, Oskar Langhans und als passives Mitglied Josephine Markart . Hervorzuheben sind die Jubilare Philipp Keller – 40 Jahre passives Mitglied – und der aktive Sänger Volker Göckel für sein 50 jähriges Vereinsjubiläum.
Cornelia Jaronicki, Dirigentin, wurde für Ihr Engagement und gute Zusammenarbeit mit einem Blumenstrauß gedankt.

 

                                   Volker Göckel mit Ehefrau Karin

 

Ein bunter Strauß von Aktivitäten folgte. Vorträge; froh bis besinnlich heiter, auch Gedichte und lustig vorgetragene Weihnachtsgeschichten bereicherten den Abend. Mit einer professionellen musikalischen Belebung präsentierte der Musiker und Dirigent Peter Fischer ein buntes Repertoire an Unterhaltungsmusik.

 

Für die gesangliche Würze, mit begleitender Gitarre, mit diversen weltlichen und weihnachtlichen Stücken, sorgte eine kleinere Gruppe ausgewählter Männer der 1871er Sänger. Mit einen größeren Beitrag unter dem Motto die “See und die Seemannslieder“ traten sie nochmals auf underfreuten die Zuhörer mit einem Strauß klassischer und origineller Seemannslieder. Jedermann sah es: mit Können und Sangeslust und Herzblut sangen sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer ein.

 

Sänger trällern,  begleitend von Peter Fischer (Akkordeon) + Helmut Breitwieser (Gitarre)

 

Bei einer Tombola, die zur Belustigung beitrug, wurden Lose ausgeteilt, deren Gewinner der Sänger Horst Weber mit teils Comedian-reifen Einlagen ankündigte. Es war ein wirklich gelungener Abend im festlichen Rahmen, von froh, lustig, heiter bis weihnachtlich besinnlich.