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Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt mit ihren drei Chören feierte ihren traditionellen Funzel Abend
Mit Optimismus und Selbstvertrauen vom alten ins neue Jahr

Von Klaus-Peter Bayer
(21.12. 2018)

 

Im der adventlich geschmückten Scheunengalerie der Stadthalle sorgten die Mitglieder zusammen mit Partnern, Freunden und Förderern für eine volle Besetzung. Die Freude über das gelungene, ereignisreiche 2018 gemeinschaftlich ausklingen zu lassen, teilten alle Anwesenden im Saal.

 

Nach einem reichhaltigen und wohlschmeckenden Buffet begrüßte der 1. Vor­sitzende Herbert Hartmann alle Anwesenden. Ein großes Dankeschön im Namen des Vorstandes sprach er den nunmehr 80 Sängerinnen und Sängern für ihr erfolgreiches Zusammenwirken aus. Gebührend erwähnte er die Helferinnen und Helfer, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Alle Chöre leisteten mit ihrer Präsens ein positives Gesamtbild der Sänger­vereinigung, wobei die Dirigate von Cornelia Jaronicki für zwei Chöre und Peter Fischer für den Männerchor einen gewichtigen Anteil dazu beitrugen. Erfreuliche Erwähnung wurde Alexander Suppes zuteil, dem aktiven Sänger und Sponsor des Männerchores.

 

In ihrem Rückblick bedankte sich Cornelia für die Unterstützung aller Beteiligten des Gesamt-Chores. Neben den gemeinschaftlichen Auftritten der drei Chöre beim außergewöhn­lichen Liederabend „en Blanc“ gab es auch viel Zustimmung für die alleinige attraktive Präsentation der ColourTones beim Mitsingkonzert.

Getragen von diesem Erfolg sieht sie mit Freude und Optimismus der Arbeit ins neue Jahr entgegen.

 

Das Auftreten der ColourTones und des gemischten Chors mit Songs und Liedern unter der Klavierbegleitung von der Chorleiterin unterstrichen die harmonisch getragene Atmosphäre im Saal. Auch weihnachtlich Lustiges und Besinnliches der Aktiven Sara Rückert und Horst Weber bereicherten den unterhaltsamen Abend.

 

Ehrungen nahmen entgegen für Vereinszugehörigkeit G. Eberle (40 Jahre), F. Schork (70 Jahre) sowie der Ehrenvorsitzende W. Siemsen (65 Jahre), für 65 Jahre aktives Singen H. Reimund. Auf der Ehrungsliste 2018 des 1.Vorsitzenden standen weiterhin sechs Herren und zwei Damen. Mit fünf und weniger Fehl-Singstunden sind sie Vorbilder für Treue und Fleiß bei den Übungsstunden. 

Die aktive Sängerin Petra Jenicek freute sich sehr über die Anerkennung ihrer Verdienste bei der Organisation und praktischen Hilfe bei Veranstaltungen. Mit anhaltendem Applaus zollten alle die hervorgehobenen Leistungen der Aktiven und freuten sich gleichermaßen mit ihnen bei Entgegennahme der Präsente.

 

Anerkennende Worte und Geschenke gab es für besondere Aktivitäten in und um das Männer-Ensemble von Alexander: dabei waren einige „Auswärtssänger“ sowie Horst Bergner, Martin Emig, Wolfgang Ferschen und das Ehepaar Göckel.

 

Herbert Hartmann freute sich über die positive Bilanz im abgelaufenen Jahr und gab eine kurze Vorschau aufs Wesentliche für das Jahr 2019. Zufrieden über den gelungenen Funzel-Abend verabschiedete er sich von allen, wünschte den Dagebliebenen noch einen unterhaltsamen Abend und den anderen eine gute Heimkehr.

 

Die Vermutung des Autors bestätigte sich am folgenden Tag - es bildeten sich noch gesellige Runden, die den Funzel-Abend bis sehr spät in den Abend „hinausschoben“.


 

Sängerehrungen des Sängerkreises Darmstadt- Land

Von Klaus-Peter Bayer
(04.12. 2018)

 

Am Samstag, den 1. Dezember 2018, fanden im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde Würdigungen für

aktives Singen in den Gesangvereinen und für vielfältige Verdienste in und um die Gesangvereine des Land-kreises Darmstadt-Dieburg statt. Die Ehrungen übernahm Klaus Peter Schellhaas, Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Die musikalischen Beiträge der Kinder- Jugendchöre GV Eintracht 1878 Babenhausen, der Chor ´56 Ober-Ramstadt und der gemischte Chor conSonare Nieder-Klingen umrahmten die Veranstaltung mit Hingabe.

 

Gabi Dengler, die Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt Land, begrüßte herzlich alle Anwesenden. Auch gab sie ihre Freude zum Ausdruck, dass die jährliche, traditionelle Kreissängerehrung am Samstag vor dem
1. Advent hochgehalten wird.

 

Weitere anspruchsvolle Ansprachen hielten Alfred Müller, der Vorsitzende des Sänger­kreises Gersprenz, und der Landrat Klaus Peter Schellhaas. Dabei hoben sie die Bedeutung der Förderung der Kinder- und Jugend-

chöre hervor. Unter anderem auch das Wohlergehen für die Sänger selbst und den Zusammenhalt beim Gemeinschaftssingen.

 

Anschließend wurden an diesem Nachmittag 77 Sängerinnen und Sänger der Chöre aus dem Landkreis für 40, 50, 60, 65 und 70 Jahre treues Chorsingen geehrt.

 

In Verbundenheit mit ihrem Sängerfreund Hans Reimund freuten sich besonders die Aktiven der Sängerver- einigung 1871 Ober-Ramstadt über seine Würdigung für 65 Jahre Chorge­sang bei der Aushändigung einer Ehrenurkunde mit Präsent. 

 

 

                                                 Unser Sängerfreund Hans Reimund unter den "65 jährigen", elfter von links
 

  

Alle Jubilare bedachten die Gäste mit anhaltendem Applaus.

 

Mit einem Schlusswort verabschiedete der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Dieburg Christian Hofmann die Gäste.


  

Ein bunter Melodienstrauß ganz in weiß

Die Sängervereinigung 1871 stellte mit ihrem Konzert „en Blanc“ was Außergewöhnliches auf die Beine
Von Klaus-Peter Bayer

 (08.09.2018)

  

Zu verschiedenen Anlässen treffen sich mit Körben voller Essen und Trinken elegant komplett in weiß gekleidete Menschen um ein fröhliches Fest zu feiern. Von dieser Idee ließ sich der Vorstand der Sängerver-einigung inspirieren und dachte sich eine musikalische Variante aus: ein Chorkonzert mit in weiß gekleideten Chören. So erfreute die Sängervereinigung 1871 am letzten August-Samstag mit nunmehr drei Chören, dem Männerchor, den ColourTones und dem gemischt singenden Chor das Publikum mit einem überaus bunten und bis dato vielseitigsten gesanglichen Programm.

 

Die Dirigate führten Cornelia Jaronicki und Peter Fischer und Sara Rückert, die Sängerin der CoulorTones, übernahm die Moderation.

 

Mit seinen Chören pflegt die Sängervereinigung 1871 sowohl Tradition als auch die modern betonte Inter-
pretation der Weltmusik und moderner Chorliteratur.

 

In seiner Begrüßungsrede gab der erste Vorsitzende Herbert Hartmann seine Freude, auch im Namen seines Chorensembles, zum Ausdruck, das abendfüllende Programm mit den Gästen und Liebhabern des Chor-gesanges gemeinsam verbringen zu dürfen. Weiterhin hieß er Bürgermeister Werner Schuchmann mit Gattin und Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg willkommen. Zugleich sprach er auch den Sponsoren seinen Dank aus. Für die hervorragende Vorbereitungszeit dankte er der Chor- leiterin Cornelia Jaronicki und Peter Fischer, der den Männerchor in eigener Regie erfolgreich leitet. Ein großes Lob ging an alle Beteiligten für die Mitgestaltung, an die im Hintergrund eifrigen Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre.

 

Nach der Begrüßung und Ankündigung durch Sara Rückert „Lassen Sie sich überraschen“ animierte der gemischte Chor in der deutschen Liedübersetzung „Ain´t she sweet“ von Milton Ager schwungvoll zum

Mitsingen auf. Mit in die Berge genommen brachte der Chor ruhig fließend mit dem Lied „Weit, weit weg“ Alpenromanik und Liebe zu Gehör. Das im Slow Fox gesungene Lied aus den 70ern „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ dankten die Gäste mit kräftigen Applaus.

 

Der Männerchor spannte mit seinen Auftritten mit Weinliedern, alten und neueren Schlagern, Volksliedern eine sehr geglückte Interpretation dieser Gesangsrichtung einen Bogen.

 

Die Darstellung der Bettlerszene in „Dona Maria“ rundete den Kerninhalt des Liedes optisch ab. Phantasievoll und lustig rübergebracht wurde das amerikanischen Volkslied „Hüh a ho alter Schimmel“. Ein kleiner Holz-schimmel wurde von unsichtbarer Hand vor dem singenden Chor über die Bühne gezogen.

 

Mit den gesanglichen Vorträgen zeigte der Männerchor eine ganze Portion Innovatives. Vor allem mit dem eigens zusammengestellten Potpourri 23. Der Namensgebung des Konzertes entsprechend brachten die Männer Schlager und Volkslieder mit „Weiß“ im Titel zu Gehör. Mit der Zugabe des Millionensellers "Heimweh" erweckten sie Erinnerungen an die 50er Jahre. Dies wurde von den Gästen freudig beklatscht.

 

Bevor die CoulorTones ihren Auftritt hatten - brillierte Cornelia Jaronicki mit dem Song „The Way we were“, eine Liebes-Leid-Geschichte – ein musikalischer Leckerbissen ihrer Lieblingsinterpretin Barbara Streisand mit Tiefgang. Es folgte eine Eigenkomposition. Selbst arrangiert und mit eigener Piano-Begleitung komplettierte sie das Ganze zu einem musikalischen Hochgenuss. Mit anhaltendem Applaus bedankten sich alle Anwesenden für diese besondere Darbietung.

 

Nach einer Pause mit ganz leckeren Snacks und allerlei Erfrischungen gestalteten die Mitwirkenden einen stimmungsvollen zweiten Teil.

 

Mit der Ankündigung zum ersten Auftritt der ColourTones konnte gleich ein kleiner Geburtstag gefeiert werden, denn der Chor ist genau zwei Jahre alt geworden. Die Sängervereinigung freut sich einen solches Gesang-Ensembles ins Leben gerufen zu haben.

 

Die ColourTones, die moderne „Ecke“ des ganzen Ensembles, wurde ihrem Stil gerecht: beweglich, präsent und flexibel nahmen sie das Publikum mit in die Weltmusik des Pop.

 

Temperamentvoll dirigiert und gesungen wurden rhythmisch ausgelegte Songs wie „Like ice in the sunshine“ und „Walking on sunshine“. Eine hawaiianische Pop-Variante war mit „Somewhere over the Rainbow“ auch dabei. Der „Zauberer von Oz“, wurde wie im Original von den Akteuren ruhig und fließend geführt.

 

Mit einem Sträußchen aus der unendlichen Weite der Filmmusik erklangen bekannte und legendäre Gesang-Passagen mit gleichnamigen Songs wie „Summer nights“ und City of stars“ aus dem Film „La la land“. Herausragend schmetterten die ColourTones den markanten Ohrwurm „New York, New York“, zu der auch die gekonnte Steppeinlage mit Zylinderhut von Petra Jenicek gehörte.

 

Der Liebe, das nimmer endende Thema huldigten die Sänger mit der Beat-Polka „Wochenend“ und Sonnen- schein“. Es folgten zwei an das Herz gehende Lieder, einmal eines aus dem 18. Jahrhundert, nun musikalisch

vertont als Song „Plaisir d‘amour“, fein und getragen intoniert. Berührend wurde das Musikstück „Wunderbar“ zu Gehör gebracht.

 

Programmmäßig kündigte sich das Ende an. Herbert Hartmann bedankte sich für den Besuch. Die Dirigenten und die Moderatorin Sara Rückert erhielten jeweils ein Präsent als Dankeschön.

Das Finale brachten die Sängerinnen und Sänger mit einem satten, kraftvoll, volltönigen Gesamtklang alle drei Chöre mit der weltbekannten Singpartitur aus dem Film „1492 - Die Eroberung des Paradieses“ zu Gehör.

 

Nach stürmischen Beifall und Bravorufen forderte das Publikum die Hobby-Choristen des Gesamtensembles zu einer Zugabe auf, welchen die Chöre nachkamen.

 

„Der Konzertabend wird in seiner Vielfalt der gesanglichen Darbietung einerseits und dem Auftritt im weißen Outfit andererseits sicher unvergessen bleiben. Alles in allem war es ein gelungener musikalischer Abend – dies spiegelte die sehr positive, ja begeisterte Resonanz der Gäste gegen Ende des Liederabends wider“, resümiert der Autor den Abend. 


 

 Starke Auftritte beim Liederabend der Sängervereinigung Frohsinn 03 Modau

 

Von Gerhard Roßmann

(17.06.2018)


Eine eindrucksvolle Demonstration der Leistungsstärke der Chöre aus dem vorderen Modautal konnten die Zuhörer in der voll besetzenModauhalle am Samstag den 09.06.2018 genießen.

Trotz einer auf Grund der Witterung überhitzten Halle brachten die ca. 200 aktiven Sängerinnen und Sänger ein äußerst abwechslungsreiches Chorprogramm auf die Bühne, das seines gleichen sucht.

Ohne jemanden hervorheben zu wollen, waren vom stimmgewaltigen Männerchor über großen gemischten Chor, Vocalensemble alle Chorkategorien vertreten.

 

Erfreulich war, dass gemäß der gewünschten Ausrichtung des veranstaltenden Vereins Frohsinn 03 Modau die Chöre ihr präsentiertes Repertoire der neueren, noch nicht so gängigen Chorliteratur angepasst hatten. So konnten die Zuhörer ein kurzweiliges Programm von Jazz-Pop über Madrigalebis hin zu in Odenwälder Mundart vorgetragenen Stücken genießen, was folgerichtig mit jubelnden Beifallsstürmen bedacht wurde. Die Veranstaltung ging bis in die dann noch laue Frühsommernacht und die Begeisterung der Besucher und Akteure war deutlich in etlichen interessanten Gesprächen währendund nach der Veranstaltung zu spüren.

Somit kann als Resümee gezogen werden, dass der Chorgesangkeine aussterbende Leidenschaft ist, sondern in der heutigen hektisch-schnellenGesellschaft eine Oase der Entspannung, des Gemeinschaftsgefühls und der Harmonie etwas abseits der modernen Medien darstellt.

Es war eine Mut-machende erfrischende Veranstaltung, die nach Wiederholung drängt.
 
Alle die in den Genuss der Veranstaltung kamen, werden sich gerne daran erinnern und sind herzlich eingeladen, einmal bei einer Schnupperchorprobe vollkommen unverbindlich bei der Sängervereinigung Frohsinn 03 Modau vorbei zu schauen, sie werden das Gefühl einer neuen Gemeinschaftserfahrung sicher mit nach Hause nehmen.


   

Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt

Von Klaus-Peter Bayer

(28.03.2018)

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereines fand am 9. März 2018 im Restaurant “Europa“ in Ober-Ram- stadt statt. Nach Begrüßung und Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden, Herbert Hartmann, wurde der in 2017 verstorbenen Mitgliedern Gerhard Schönbein, Roland Gaußmann und Heinrich Gunkel gedacht.

 

Im Geschäftsbericht ging der Vorsitzende neben den allgemeinen Aktivitäten im Rückblick auf 2017 sowie auf die für 2018 geplanten Chorkonzerte sowie diverse Veranstaltungen ein.

 

Weiterhin berichtete Herbert Hartmann von der derzeitigen Mitgliederzahl (109), Ein- und Austritten(21-10), über geordnete Geschäfte, durch die der Verein in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart seinen Verpflichtungen nachkommen konnte.

 

Erwähnenswert seien die Auftritte auf dem Hammergassenfest und beim Sommerfest 2017, die zu den großen Erfolgen zählten. Aufgrund der Gründung des „neuen“ Chores ColourTones hat sich die Sängerver- einigung durch 21 Eintritte verjüngt. Dieser Generationswechsel zeigt sich für den Verein in vielen Punkten als sehr positiv. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die erfolgreichen Präsentationen moderner und zeitgemäßer Chor-Literatur in der Öffentlichkeit. Wörtlich: „Wenn die Entwicklung so weiter geht, braucht der Verein vor der Zukunft keine Sorge zu haben“.

  

In der nächsten regulären Hauptversammlung wird über eine Beitragserhöhung der Mitglieder zu sprechen sein. 

Die Rechnerin Rosmarie Gaußmann berichtete detailliert über die finanziellen Bewegungen und den daraus resultierenden Kassenstand des Vereines – die Bilanz ist positiv.
Ariane Kloster und Susanne Emich-Gunkel bestätigten eine korrekte und übersichtliche Kassenführung.
Den Antrag der Kassenprüferin Ariane Kloster auf Entlastung der Rechnerin und des Vorstandes erteilten die Mitglieder ohne Gegenstimmen. 

Für den Vergnügungsausschuss berichtete Martin Emich chronologisch über die Mitwirkung bei Auftritten eigener und befreundeter Chöre in 2017. In seiner bisherigen Funktion als Event-Manager/Technik kündigte er den Part Event- Manager; für den Teil-Bereich Technik erklärt er weiterhin Verantwortung. Herbert Hartmann und Horst Bergner stellen sich für die kommissarische Übernahme des freigewordenen Amtes zur Verfügung.
 

Helga Müller, aktive Sängerin der ColourTones, berichtete über eine erfreuliche rege Teilnahme in den Sing -
stunden, durch die ein ansehnliches Repertoire an Liedern bis jetzt einstudiert werden konnte. Ein Austausch-treffen des Vorstandes im Februar dieses Jahres mit den Sängerinnen Helga Müller, Sara Rückert, und Gabi Schäfer, galt insbesondere der Werbung neuer Mitglieder – vornehmlich von Männern. In diesem Zusammen-hang ist geplant: für die Homepage und auch bei YouTube hochzuladen: ein Gruppenfoto und professionell aufgenommener Lieder (Video). Werbung soll generell für alle Chöre gemacht werden. 

Alexander Suppes, Initiator und Sponsor des Männerchores, zeigte sich sehr zufrieden auf das nunmehr auf respektable 31 Sänger angewachsene Ensemble. Er lobte sehr das Dirigat Peter Fischers beim Proben donnerstags, was den Sängern viel Spaß geben würde. Nun sei der Männerchor singfähig. Sie freuen sich auf eine erste Präsentation beim Liederabend (Modau) kommenden Juni.

 

Wolfgang Ferschen, aktiver Sänger, stellte schriftlich den Antrag, über den Fortbestand des Männerchores zu entscheiden. Da der Vorsitzendende die Erhöhung des Mitgliederbeitrages zu Finanzierung des Männerchores verständlicherweise ablehnte, verpflichtete sich Alexander Suppes die Kosten des Chorleiters Peter Fischer selbst und durch evtl. Spenden bis 2021 zu tragen.

 

Rückblickend wurde nochmals das schon viel beschäftigte Thema Zusammenlegung des Frauen- und Männerchores angestoßen. Anlass der beschrittenen Lösung war und ist - unter weiteren anderen Gesichts-punkten – das schmale Zeitfenster für eine ausreichende Gesangspflege dreier Chöre (Frauen, Männer sowie ColourTones) an einem Abend. Daraus ergibt sich 45 Min. Proben pro Chor, auch eine altersbedingte Redu-zierung der Sängerzahl sowie unregelmäßige Teilnahme beim Proben erschwert die Auftrittsfähigkeit bei Veranstaltungen erheblich.

 

Es gaben kaum Lösungen aus dem Teilnehmerkreis, die den im gemischten Chor singenden Frauen die Möglichkeit geben, innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit als Frauenchor zu proben. Heinrich Lautz‘s Vorschlag (passives Mitglied): alle 14 Tage den Frauenchor proben zu lassen; der Männerchor bleibt unab-hängig davon donnerstags bestehen. Die Lösungsvorschläge zeigten aber offensichtlich keine ausreichende Befürwortung, auch sind sie praktisch nicht umsetzbar. Bis dato singt der gemischte Chor beim Proben und erfolgten Auftritten erfolgreich.
 

Zur endgültigen Entscheidung, ob der Männer- und Frauenchor weiterhin zusammen singen soll, stellte der Vorstand den Antrag zur Abstimmung. Klaus Mangolds mündlicher Antrag, geheim abzustimmen, wurde bejaht. Die Abstimmung des Vorstands-Antrages wurde mit knapper Mehrheit angenommen.

 

Im Laufe dieses Tagespunktes konnten die Bedenken nicht vollständig ausgeräumt werden: Angst vor Harmonieverlust oder gar Spaltung der Chorgemeinschaft, weil der Chor gemischt und der Chor ColourTones dienstags proben und die Männer donnerstags.
 

Der 1. Vorstand, Herbert Hartmann, dankte den Vereinsmitgliedern für die Teilnahme und beendete die Versammlung 20:47 Uhr.


 

                         Funzel-Abend der Sängervereinigung 1871
                                            Ein schöner traditioneller Ausklang

Von Klaus-Peter Bayer
(01.01. 2018)

 

Am 19. Dezember veranstaltete die Sängervereinigung einen Funzel-Abend im Scheunensaal der Hammermühle. Mit Liebe, Können und Geschmack im weihnachtlich geschmückten Scheunensaal fühlten sich die etwa siebzig Vereinsmitglieder einschließlich Partnern und Gästen sichtlich wohl.

 

Gleich zu Beginn spürten alle eine besinnlich harmonische Stimmung. Obgleich kein festes Programm, fügte sich fließend das eine zum anderen.
  
Zu Beginn stimmte Hebert Hartmann, der 1. Vorsitzende, die Anwesenden bei seiner Begrüßungsrede weihnachtlich ein und dankte allen Beteiligten für das gute Gelingen der Vereinsarbeit. Gleichermaßen ging auch ein herzliches Dankeschön an die Dirigentin, Cornelia Jaronicki für ihre künstlerische Leitung im ablau- fenden Jahr. Mit Bedauern gab er bekannt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein zu können. Gleichzeitig übermittelte er Ihrerseits für die Chormitglieder die aller besten Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche.


Auch für den Appetit und Hunger war bestens gesorgt: Vom Buffet ließen sich alle die warmen leckeren Speisen sowie Desserts schmecken.


Vorgetragen wurden in loser Folge über den Abend lustige, heitere, frohe aber auch besinnlich niveauvolle Weihnachtsgedichte und- geschichten von den aktiven Sängern Peter Schumm, Horst Bergner und der ColourTones Sängerin Sara Rückert, die mit viel Beifall belohnt wurden.

 

Natürlich wurden auch wieder zum Jahresabschluss viele diverse Ehrungen ausgesprochen.

 

  

        

Ehrungen für aktives Singen

 

Günter Roth,              40 Jhr.
Hans Landerer,          40 Jhr.
Helmut Engelmann,  50 Jhr.
Alexander Suppes,    50 Jhr.
(nicht auf Foto)

K. Günter Neubert,     60 Jhr.
passives Mitglied
(nicht anwesend)

 

         Von links – H. Landerer, H. Engelmann, G. Roth, 1. Vors. H. Hartmann

 

 

              

 

  

Zu Ehrenmitgliedern
wurden ernannt:

 

Hans Landerer,
aktiver Sänger;
Günter Roth 
aktiver Sänger;

        von links - H. Landerer, H. Hartmann (1. Vors.) , G. Roth

 

 

 Weiterhin gab es 18 Ehrungen für die treuen und fleißigen aktiven Damen und Herren  (5 Fehl-Singstunden (F) und weniger im Jahr 2017)                                       

 

                    

 Von links, stehend
  
V. Göckel, 2 F;  M. Emich, 2 F;  H. Weber, 3 F;  K. Wolpert, 2 F;  J. Marx, 1 F;  W. Schuchmann, 4 F;  H. Bergner, 4 F;    H. Mangold, 4 F ; 
  K. Marx, 4 F;  W. Ferschen, 2 F;  K. Göckel, 3 F;  S. Kramer, 1 F;  Hi. Hartmann, 3 F;  P. Schumm, 1 F;  H. Hartmann, 2 F.

  nicht anwesend:   M. Thomas, 4 F;  H. Reimund, 4 F;  A. Gaiser, 3 F.

 

Der aktive Sänger Wolfgang Ferschen wurde für herausragende Aktivitäten neben seiner Funktion als Notenwart mit einem Präsent geehrt.

 

 

 

 

 

 

Obwohl das fachkundige Dirigat  fehlte trauten sie sich: Chor- Aufstellung - und dann "frisch von  der Leber" mit viel Enthusiasmus sangen sie ausdrucksstark
den international bekannten christlichen Klassiker Mary´s  Boychild

 

 

  

Nach dem Motto, gesungen was Spaß macht, so hielten die Hobbysängerinnen und Sänger an den Tischen mit Gesangseinlagen ´mal gesungen, mal gesummt die harmonisch weihnachtliche Stimmung hoch.

 

Froh und zufrieden über den schönen Funzel-Abend in lockerer, aber auch weihnachtlicher Atmosphäre, verabschiedete sich der 1. Vorsitzende mit den besten Wünschen zu Weihnachten und für 2018 von den Anwesenden.

 

Viele davon trugen die besinnlichen aber auch  beschwingten Stunden in ihren Herzen mit nach Hause.


 

Kreissängerehrung am 02.12.2017

Von Werner Schuchmann

(07.12.2017)

 

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Man kann sagen "alle Jahre wieder" eine Kreissängerehrung, so auch in diesem Jahr. Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt e.V. hatte die Ehre diese Veranstaltung mit 3 Liedern  eröffnen zu dürfen: Weit, weit weg (Hubert von Goisern) – Siyahamba (südafrikanisches Lied) und dem Zigeunerchor aus der Oper "Der Troubadour". Ausserdem hatten wir die Bewirtung übernommen, sodass einige Sängerinnen und Sänger etliche Stunden eingespannt waren.

Ausserdem hatten wir die Bewirtung übernommen, sodass einige Sängerinnen und Sänger etliche Stunden eingespannt waren.

 

Nach der Eröffnung durch Alfred Müller (Vorsitzender des Sängerkreises Gersprenz) folgte die Rede von Dr. Fritz Roth, der mit fundierten Recherchen über die Möglichkeiten der heutigen Gesangvereine referierte. Manches von dem was er sagte, kann man sicherlich mit dem entsprechenden Engagement und der Bereitwilligkeit der Mitglieder umsetzen. Dies ist natürlich mit der Überalterung der Chöre nicht einfach. 

Landrat Klaus Peter Schellhaas stellte in seinem Beitrag die Bedeutung der Gesangvereine für unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt. Bevor er die rund 350 Zuhörer in die Pause schickte, kündigte er noch eine Programmänderung an.

 

Nach der Pause wurde die Veranstaltung mit den Ehrungen fortgesetzt. Insgesamt wurden 71 Sängerinnen und Sänger geehrt.

 

Von der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt e.V. wurden geehrt für langjähriges aktives Singen: 

   40 Jahre: Hans Landerer und Günter Roth                   50 Jahre: Helmut Engelmann, Josef Wagener   
                                                                                             Gerd Eberle, ist nicht im Bild

Der am längsten aktive Sänger wurde für 75-jähriges Singen geehrt.

 

Mit dem Schlusswort von Gabi Dengler (Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt-Land) ging die Veranstaltung gegen 17:30 Uhr zu Ende. 


          

Sängerfahrt zur Krombacher Privatbrauerei

Von Werner Schuchmann

(17.10.2017) 

 

 

Am Samstag, den 07.10.2017, fuhren 42 Sängerinnen, Sänger und befreundete Personen zur Brauereibesichti- gung nach Krombach.

 

Es wurde eine erste Rast gemacht, bei der es heiße Würstchen, Brötchen, Kaffee und andere Getränke geben sollte. Aber der Teufel liegt im Detail. Bei uns war der Teufel eine Sicherung, die der Fahrer vergessen hatte einzuschalten, somit konnten die Würstchen nicht heiß werden. Wir mussten weiterfahren.

 

Nach ca. 2,5 Std. Autobahnfahrt wurde dann zur 2. Rast geblasen. Aber auch hier waren die Würstchen noch
nicht heiß, so dass wir noch eine Weile darauf warten mussten, bevor wir dann herzhaft hineinbeißen konnten.

 

Der Rest der Fahrt verlief problemlos. Pünktlich um 11 Uhr sind wir dann an der Brauerei angekommen.
Nach einer kurzen Begrüßung gingen wir in ein 360° Kino. Hier wurde ein interessanter Film über die
Brauereientwicklung und die Bierherstellung gezeigt. So ein 360° Kino ist nicht jedermanns Sache, es kann einem schon schlecht werden. Dazu kam es aber nicht. Nach dem Kino bekam jeder einen Empfänger ausgehändigt und die Führung ging los. Interessant war für viele von uns die Aussage, dass nur weibliche Hopfenknospen zum Bierbrauen genommen werden, die männlichen Hopfen werden nicht gebraucht, weil  sie zu stachelig sind. Was bekam man zu sehen: kilometerlanges Stahlrohrsystem und 21 Meter hohe Stahltanks. Auf die Frage: warum Stahltanks und nicht Kupfertanks? Die Antwort war: Die Stahltanks sind leichter zu säubern. Nach rund 2 Std. war die Führung beendet und alle Teilnehmer kamen in dem brauereieigenen Lokal zusammen. Wir waren ja nicht allein da.

Bei Brot, Butter, Schinken, Gurken und selbstverständlich auch Bier ging es zum gemütlichen Teil über.
Man konnte alle in der Brauerei hergestellten Biere probieren. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht.
Aber von uns hatte keiner zu viel getrunken. Interessant war noch, bevor nicht alle Teilnehmer im Lokal einge-
troffen waren, wurden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt.

 

Für uns war dann aber um 14 Uhr Schluss. Der Bus stand zur Weiterfahrt zu unserem nächsten Stopp bereit.
Nach einem Begrüßungstrunk warteten 2 Planwagen mit Traktor auf uns. Leider war uns das Wetter nicht
wohlgesonnen, bei Regen fuhren wir durch Wald und Flur ohne etwas zu sehen. Trotzdem hatten wir eine gute
Stimmung. Im Lokal bekamen wir dann Kaffee und Kuchen.

Gegen 18 Uhr war Schluss und die Heimfahrt wurde angetreten. In Ober-Ramstadt trafen wir dann gegen 
20:30 Uhr ein.

 

Alles zusammen gesehen war es eine angenehme Fahrt nach Krombach, die ohne irgendwelche Komplikationen verlief.

 

Dank an die Organisatoren. 


  

                        E i n    M e l o d i e n s t r a u ß    i n    Grün-Weiß-Rot 
                                       Die Sängervereinigung 1871 besingt in der Stadthalle „Bella Italia“
Von Klaus-Peter Bayer
(06.09.2017)

  

Mit Freude und Enthusiasmus präsentierten sich am 26. August die Choristinnen und Choristen des Frauen- und Männerchores  sowie die ColourTones unter dem Motto „Bella Italia“. Der Melodienstrauß war mit den Erfolgstiteln italienischer Schlager, Volkslieder sowie Passagen aus Verdis Opernwelt gut zusammen-
gestellt.

 

 

Mit der modernen Note und flotten Auf- tritten bereicherte das neue buntge- mischte Ensemble, die ColourTones, den Konzert-Abend. Der „Neue zündet gut“ - gerade mal knapp ein Jahr aktiv, kamen sie mit den Interpretationen in der jeweiligen Originalsprache beim Publikum ausge - zeichnet an.

 

 

  

 

 

Eingangs hieß der 1. Vorsitzende Herbert Hartmann die Stadträtin Ursula Pullmann, die Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt Gabriel Dengler und den Ehrenvorsitzenden des Vereines Wolf Siemsen und seine Ehefrau herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

Wieder einmal schwungvoll und lustig übernahm Annegret Lehmann die Moderation, was Vielen ein Schmunzeln und Lachen entlockte.

 

 

 

 

  

 

  

 

Im zweiten Teil des Abends moderierte Sara Rückert, die aktive sympathische Sängerin der ColourTones, gekonnt durchs Programm. Ein positives Echo für ihre Führung kann ihr gewiss sein.

 

 

 

 

Die geschmackvolle und augenscheinlich mit viel Liebe ausgestaltete Stadthalle in grün-rot-weiß, die kleinen delikaten italienischen Häppchen, die angebotenen Weine und die sommerlichen Temperaturen ließen ein italienisches Flair aufkommen.

 

Den Gästen schien das Herz aufzugehen als der Frauenchor mit dem sonnigen „Sorrent“, „Tiritomba“ und das bekannte „Santa Lucia“ leicht und locker sangen. Viele Zuhörer summten die beliebten Melodien mit.

Die mit Fliegen und Strohhüten im italienischen Design ausstaffierten Sänger des Männerchores bewältigten bravourös eine anspruchsvolle Textpassage aus Verdis Chorszene des Rigoletto ; das im Foxtrott-Takt intonierte „Nicolino“ kam heiter und beschwingt beim Publikum an.
Bei den Liedern „Italienischer Salat“ und dem ausdruckstarken Chianti-Lied, bei dem das Publikum begeistert mitklatschte, sank so mancher Gast in eine seiner unvergesslichen Italien-Reisen.

 

Der gelungene  gemeinsame Auftritt des Frauen- und Männerchores zeigte, dass sie die klassischen Passagen aus Verdis „Gefangenenchor“ und „Zigeunerchor“ beherrschten.

 

Ganz erheblichen Anteil am Erfolg dieser Präsentation ist der uner-müdlichen und professionellen Chor-Arbeit Cornelia Jaronickis zu verdanken. Gleiches galt auch beim Finale mit dem Welt-Song „Time to say goodbye“. Gekonnt vereinte sie alle drei Chöre und trug zugleich vom Klavier aus ein Solo mit feiner klangvoller Gesangsstimme vor, so dass das unter die Haut gehende Lied eine besondere Note erreichte.
 

 

Die Gäste erklatschten sich eine Zugabe.......Die drei Chöre der Sängervereinigung 1871 verabschiedeten sich mit dem weltbekannten Song „Volare“ vom begeisternden Publikum.



D
ie ColourTones der Sängervereinigung 1871 mit Gesang und Kulinarischem
beim Hammergassenfest
Von Klaus-Peter Bayer
(28.06.2017) 

 

 

 

Die Besucher des traditionellen Hammergassenfestes waren seit Wochen herzlich eingeladen.

 

Auch die Sängervereinigung 1871 mit ihrem neuen Vokal-Ensemble ColourTones und zwei Ständen waren Teil des breit gefächerten musikalischen und kulinarischen Angebotes der veranstaltenden Vereine.

 

Am Vorplatz der Scheunengalerie brachten die Hobby-Sängerinnen und -Sänger weltbekannte Songs aus den 70iger Jahren zu Gehör. Frisch und flott bei pianistischer Begleitung ihrer Chorleiterin Cornelia Jaronicki präsentierten sie den musikalischen Teil vor der offiziellen Eröffnung.

 

Mit einer gekonnten Steppeinlage mit Zylinderhut der aktiven Sängerin Petra Jenicek überraschte und würzte sie zugleich den Super-Hit „New York New York“ aus dem gleichnamigen US-amerikanischen Musikfilm.

 

 

 

 

Mit ABBAS „Mama Mia“ und California Dreamin´ von den Mamas & Papas bereicherte der „ Neue“ seinen Auftritt.

Mit viel Beifall belohnten die zahlreich umstehenden Fest-Gäste die englisch gesungenen Songs.

 

In eine vortrefflich gelegene Ecke, beschaulich und mit Blick auf die Modau, waren die Stände mit vielen Sitzgelegenheiten aufgebaut. Neben wohlschmeckenden Weinen und anderem guten Getränke-Angebot wurde ein fulminanter Flammkuchen aus der „Standküche“ angeboten – dem individuellen Geschmack wurde Rechnung getragen. Die Auswahl von Bio bis herzhaft deftig – den Damen in der „Küche“ war nichts zu viel.

 

Bis spät in den Abend verweilten die Besucher bei „Speis‘ und Trank“ in gemütlichen Runden.


 

Chor ColourTones - Premiere beim Start ins Hammergassenfest
Von Klaus-Peter Bayer
(02.06.2017)

 

Die Sängerinnen und Sänger des Chores ColourTones – ein Chor der Sängervereinigung 1871 – werden am Samstag, den 17. Juni 2017, um 18:00 Uhr vor dem Eingang der Scheunengalerie vor der offiziellen Eröffnung des Hammergassenfestes auftreten; mit einigen flotten Songs möchten die Choristinnen und Choristen die Besucher in Stimmung und gute Laune bringen.

Es ist ein Debut und zugleich die alleinige Präsentation dieses „Neuen“ bei einem von Ober-Ramstadts Stadtfesten.

 

Nunmehr mit drei Chören pflegt der Gesangverein der Sängervereinigung 1871 sowohl Tradition als auch die gesangliche Interpretation der Weltmusik. Unter der professionellen und engagierten Chorleiterin Cornelia Jaronicki hat sich das Gesangsensemble seit Gründung im Herbst 2016 frisch und erfolgversprechend entwickelt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Sie möchten vielleicht in solch einem lebendig ausgerichteten Chor mitsingen? Ganz besonders sind uns Damen und Herren willkommen, die auch mit uns die Freude am gemeinsamen Singen in Verbindung mit diversen gesellschaftlichen Aktivtäten teilen möchten.

 

Unter folgenden Kontaktadressen erhalten Sie Informationen: Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender 06154-575148, Horst Bergner, 2. Vorsitzender 06154-6230 oder Frau Gabriele Schäfer unter 06154-623058, Vertreterin/ Ansprechpartnerin der ColourTones.

 

Auch besteht die Möglichkeit Informationen der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt in unserer Homepage im Internet aufzurufen: https://saengervereinigung-ober-ramstadt.jimdo.com/  


 

Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt

Von Klaus-Peter Bayer

(19.04.2017)

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereines fand am 04. April 2017 in der Scheunengalerie der Hammer-mühle statt. Nach Begrüßung und Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Herbert Hartmann wurde des 2016 verstorbenen passiven Mitgliedes Raffaelo Azarello gedacht.

 

Im Geschäftsbericht ging der 1. Vorsitzende neben den allgemeinen Aktivitäten im Rückblick auf 2016 sowie die für 2017 geplanten Chorkonzerte und diverse Veranstaltungen ein; besondere Bedeutung erhielt die Gründung des neuen Chores im Herbst 2016. ColourTones heißt der „Neue“ und hat sich binnen kurzer Zeit frisch und erfolgsversprechend präsentiert. Er wird sich auch zukünftig unter der professionellen Chorleiterin Cornelia Jaronicki als selbständiges Gesang-Ensemble unter dem Dach der Sängervereinigung 1871 einbringen.

 

Die Rechnerin Rosmarie Gaußmann berichtete detailliert über die finanziellen Bewegungen und den daraus resultierenden Kassenstand des Vereins.

Die Kassenprüferinnen Mizzi Thomas und Karin Göckel bestätigten eine korrekte Kassenführung. Der Antrag der Kassenprüferinnen auf Entlastung der Rechnerin und des Vorstandes erteilten die Mitglieder mit zwei  Gegenstimmen.

 

Der Wahlleiter Horst Weber schlug die Herren Herbert Hartmann und Werner Schuchmann für die Wahl zum
1. Vorsitzenden für die weiteren zwei Geschäftsjahre vor. Werner Schuchmann lehnte die Teilnahme an der Abstimmung ab. Herbert Hartmann nahm bei 3 Gegenstimmen und 1 Stimmenthaltung die Wahl an.
  

Bei jeweils 1 Stimmenthaltung nahmen die Wahl an Horst Bergner als 2. Vorsitzender sowie Rosmarie Gaußmann als Rechnerin.

 

Anstelle der bisherigen Schriftführerin Marlis Dünkel, die nicht mehr kandidierte, erklärte sich Mariella Urban, Chor ColourTones, bereit, diese Funktion zu übernehmen. Sie und auch der Pressewart Klaus-Peter Bayer wurden in ihrer jeweiligen Funktion einstimmig bestätigt.

 

Als Vertretung der ColourTones (Stimmrecht/Vorstandssitzungen) wurde Gabriele Schäfer ernannt.

 

Auf Wunsch des Vorstandes erklärten sich bereit: Klaus Mangold für die Führung der Mitgliederverwaltung, Werner Schuchmann in der Funktion des Beraters nebst Pflege der Homepage und Martin Emich als Event-Manager Technik/Organisation. In ihren bisherigen Posten als Notenwartinnen/Notenwart wurden bestätigt: Hildegard Mangold, Karin Marx und Wolfgang Ferschen.

 

Als neue Kassenprüferinnen wurden einstimmig gewählt: Susanne Gunkel-Emich sowie Ariane Kloster, beide aktive Sängerinnen vom Chor ColourTones.

 

Die Versammlungsmitglieder stimmten dem Antrag des Vorstandes, Günter Roth und Hans Landerer zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, einstimmig zu.

 

Im Tagesordnungspunkt Verschiedenes kam das schon viel beschäftigte Thema „Zusammenlegung des Frauen- und Männerchores" zur Aussprache.

Anlass der beschrittenen Lösung ist – unter weiteren anderen Gesichtspunkten – das schmale Zeitfenster für eine ausreichende Gesangspflege dreier Chöre an einem Abend. Mehrere Vorteile sprechen für die vom Vorstand vorgeschlagene Lösung ab September 2017: Probesingen - Gemischter Chor von 18:30 bis 20:00 Uhr - ab 20:15 ColourTones. 

Einige Mitglieder bemängelten die alleinige Entscheidung des Vorstandes, nur noch mit einem gemischten Chor ab September die Singstunden zu absolvieren. Einige Sänger zeigten Alternativvorschläge auf, die umsetzbar seien, u. a. spezielle Werbung für den Männerchor bzw. Hinausschiebung der Zusammenlegung bis zum Jubiläumsjahr 2021.

Aufgrund dieses nicht explizit aufgeführten Punktes der Tagesordnung und die kontrovers und teils emotional geführte Diskussion ließ es Herbert Hartmann offen, eine außerplanmäßige Mitgliederversammlung einzube- rufen. Hierbei könnte durch eine Vorstands-Neuwahl dieses Thema erneut zur Diskussion gestellt und zum Beschluss abgestimmt werden.

 

Der 1. Vorsitzende dankte allen Vereinsmitgliedern für ihr Interesse und Mitarbeit und schloss die Jahreshauptversammlung.


 

Wir waren auch dabei – 2. Funkenbrennen am 25.03.2017                                          von Werner Schuchmann

 

Nach 3 Jahren gab es nun ein 2. Funkenbrennen. Nach langem Hin und Her und Suche nach Vereinen, die mit machen, haben sich 11 Vereine bereit erklärt das Fest zu stemmen. Die Sängervereinigung war mit insge-samt 11 Mitglieder beteiligt. Diesen gebührt unser Dank. 

Das Funkenbrennen hat sich rumgesprochen, sodass ca. 4000 Menschen dem Schauspiel beiwohnten. 

Aus den Fehlern beim ersten Funkenbrennen hatte man gelernt. Diesmal hat alles reibungslos geklappt.


  

Mit dem Funzel- Abend beendete die Sängervereinigung 1871
ein erfolgreiches 2016
Von Klaus-Peter Bayer
(10.01.2017)

 

Beim Funzel-Abend der Sängervereinigung 1871 im Scheunensaal der Hammer­mühle wurde nicht nur auf das erfolgreiche Jahr 2016 geblickt - es wurden auch Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen.

 

Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender und Chorleiterin Cornelia Jaronicki, ließen das gelungene Jahr Revue

passieren. Ganz im Mittelpunkt beider Redner stand die Gründung eines neuen Chores, der aufgrund  umfangreicher Bemühungen schließlich von Erfolg gekrönt ist. Verbunden mit dem Namen CoulorTones ist ein neuer Chor der Sängervereinigung 1871 entstanden. Erst gerade mal drei Monate „jung“, debütierte er erfrischend beim gemeinsamen Adventskonzert in der Stadthalle.

Die Chorleiterin sparte nicht mit Lob, wobei sie die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neuen Gesangs-Ensemble sehr positiv bewertete.

 

Das hausgemachte, delikate und sehr vielseitig zubereitete Büffet war ein kulina­rischer Renner des gemüt-lichen  Abends. Alle Anwesenden waren des Lobes voll.

 

Als Ehrenmitglieder ernannt, mit Urkunden bedacht und mit Präsenten belohnt für aktives Singen wurden Herbert Hartmann sowie Siegmar Kramer (40 Jahre). Auf 60 Jahre Mitgliedschaft können zurückblicken die Herren Georg Finger und Roland Kartulik, des weiteren Werner Kehr auf 40 Jahre. Die Damen Charlotte Emich und Inge Engelmann sind 25 Jahre dabei. Werner Schuchmann und Klaus-Peter Bayer wurden aufgrund ihrer guten Öffentlich­keitsarbeit jeweils mit einem Präsent beschenkt.

                                                                              

 

 

 

 

 

Weiterhin gab es 14 Ehrungen für die treuen und fleißigen aktiven Damen und Herren (weniger als 5 Fehl-Singstunden 2016).

 

 

 

 

 

 

Natürlich war es Herbert Hartmann ein Bedürfnis im Namen der nunmehr drei aktiven Chöre ein herzliches Dankeschön der Chorleiterin auszusprechen. Ein ausgefallener Blumenstrauß als Präsent würdigte die kompetente Aufbauarbeit auch mit ColourTones.

 

Froh und zufrieden über den schönen Funzel-Abend verabschiedete sich Herbert Hartmann von den Gästen, Freunden und Mitgliedern.


 

Ober-Ramstadts Sängervereinigung 1871 beeindruckt mit einem gelungenen Auftritt

Von Klaus-Peter Bayer

(18.12.2016)

 

  

 

 

Die Adventszeit ist keine Show-Zeit – mit diesen Worten und den Wünschen für angenehme und besinnliche Stunden, übertrug der 1. Vorsitzende, Herbert Hartmann, der Chorleiterin Cornelia Jaronicki die Führung durch das vielseitige Programm unter dem Slogan „Lieder zur Weihnachtszeit“.

 

So war es auch das Ansinnen der Sängerinnen und Sängern, ihrem Publikum in der glitzernden und funkeln-den Stadthalle mit ihren Gesängen Fröhlichkeit und Weihnachtgefühle mit auf den Weg nach Hause zu geben.

 

Das schloss aber keineswegs aus, dass auch Peppiges dargeboten wurde: das neue Gesangsensemble

ColourTones zündete prima: erst seit Herbst im Werden, intonierte es gekonnt aus dem Fundus der weltbe - kannten Songs „California Dreaming“, „Marys Boy-child und „Happy X-mas“. Die freudige Miene und Gestik der Dirigentin und die Beifallskundgebungen des Publikums widerspiegelten die gelungene Premiere der eifrigen Choristinnen und Choristen. 

  

Annegret Lehmann, eine feste Größe als Moderatorin bei öffentlichen Auftritten der Sängervereinigung, führte gelassen gekonnt mit Anekdoten durch den Abend.

 

Das ideenreiche Programm des Frauen- und Männerchores berührte viele Gemütslagen der Zuhörer, wie z. B. Mozarts Reimgebet „Ave verum“ oder das Kirchenlied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Weiterhin kamen geistlich-weihnachtliche deutscher und internationale Chorwerke zu Gehör.

 

Dass es auch schwungvoll zugehen konnte, zeigten das vom Frauenchor präsentierte „Felix Navidad“ und

zusammen mit dem Männerchor der afrikanische Gospel „Siyahamba“.

 

Das gemeinschaftliche Singen mit dem Publikum kam sehr gut an. Beim frommen Ohrwurm „Schweige und höre“ – ein schlichter Text mit schlichter Melodie, der nachdenklich stimmte und berührte.

 

Auch beim abschließenden Weihnachtspotpourri wurde das Publikum zum Mitsingen animiert. Für jeden

Geschmack war etwas dabei. So trug auch das Publikum mit klassischen deutschen Weihnachtsliedern zum Konzert bei.

 

Nach einer Zugabe überreichte Herbert Hartmann Präsente: Annegret Lehmann für die unterhaltsame Führung durch das Programm, Cornelia Jaronicki für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Leitung von nunmehr drei Chören, insbesondere für die kompetente Aufbauarbeit mit ColourTones. 


 

Die Sängervereinigung 1871 singt in der Adventszeit -  Chor ColourTones hat Premiere

Von Klaus-Peter Bayer

 

Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt mit ihrem neuen Gesangs-Ensemble ColourTones laden ein zu ihrem gemeinsamen Weihnachtskonzert unter dem Motto “Lieder zur Weihnachtszeit“ am 17. Dezember um 19:00 Uhr in die Stadthalle Ober-Ramstadt. Das Konzept und die Gestaltung stehen und die Stücke werden fleißig eingeübt. Nun - mit drei Chören - möchten wir Sie in die vorweihnachtliche Zeit musikalisch begleiten und einstimmen.

Unter der Gesamtleitung der Dirigentin, Cornelia Jaronicki , üben die Choristen ein abendfüllendes Programm ein. Alle Beteiligten freuen sich auf das Gemeinsame und ganz besonders auf das Debüt des „Neuen“.

  

Obwohl noch Frischling, spielt ColourTones- Chor schon seine eigene Rolle: überdurchschnittlich talentiert sind seine Hobby-Sängerinnen und Sänger, hoch motiviert und allen Facetten der Chorliteratur aufge- schlossen. Mit der Welt-Musik, überwiegend aus angelsächsischem Liedergut, möchten die Choristen von “ColourTones“ das Publikum erfreuen und mit einigen Hits aus den 50iger, 60iger oder 80iger Jahren den Abend bereichern.

 

Natürlich gestalten der Frauen- und Männerchor des angestammten Chores das Gros des Abends. Präsentiert werden unter anderem ein wundervolles, von Mozart komponiertes Reimgebet, eine spirituelle gesangliche Interpretation von Leonard Cohen und ein von Bortniansky tragendes Kirchenlied. Der Frauenchor besingt durch alle Höhen und Tiefen der Liebe gehende Songs.

 

Weiterhin sind im Programmrahmen aufgeführt spezielle Arrangements geistlich-weihnachtlicher deutscher und internationaler Chorwerke. Auch eine rhythmusbetonte afrikanische Volksweise – populär geworden in nordamerikanischen Kirchen, ist dabei. Eine Überraschung... Der Kinderchor des Chores 56 Ober-Ramstadt, unter der Leitung von Claudia Leib, würzt mit seinen Weihnachtsliedern das Konzert.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vor der Veranstaltung zwischen 18:00 und 19:00 Uhr und in der Pause werden im Vorraum Getränke verkauft.

 

Öffnung der Abendkasse und Einlass ist ab 18:00. Die Karte kostet im Vor-Verkauf 10 € bei Buch & Co. Ober-Ramstadt, Leuschner-Straße 14, an der Abendkasse 12 €.

 

Es darf geschnuppert werden. Herzlich eingeladen und ganz besonders willkommen sind Damen und Herren, die schlicht und einfach ´mal mitsingen möchten – Vorsingen ist nicht erforderlich. Unter der Homepage „Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt“ finden Sie Informationen rund um seine Chöre und zur Kontaktaufnahme die relevanten Angaben.  


 

Ehrung aktiver Sänger der Sängervereinigung 1871 bei der Kreissänger-Ehrung

Von Klaus-Peter Bayer

 

Am Samstag, den 26. November, fanden im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde Würdigungen für die Treue der Sängerinnen und Sänger in den Gesangvereinen und für vielfältige Verdienste um die Gesangvereine des Landkreises Darmstadt-Dieburg statt.

 

71 Sänger wurden anlässlich einer Einladung durch den Landrat Klaus Peter Schellhaas - Landkreis

Darmstadt- Dieburg gewürdigt.

 

In einer niveauvollen Rede gab der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Dr. Fritz Roth zu bedenken, dass gegen die Bindungs-Unwilligkeit der jüngeren Menschen neue Wege beschritten werden sollten. Da unser Bildungssystem die positiven Aspekte ignoriert, könnte man mit Singpaten Kinder begeistern – es wäre ein

absoluter Gewinn für die Gesellschaft. Auch eine Möglichkeit wäre z. B. die Menschen mit Migrationshinter - grund zu gewinnen.

 

In der Nachfolge- Rede hob Klaus Peter Schellhaas die positiven sozialen Aspekte der Chöre und des Gesanges in unserer Gesellschaft hervor und unterstrich, dass es für den Betreffenden selbst sein geistig- körperliches Wohlergehen verstärkt und somit positive Ausstrahlung auf die Mitmenschen ausübt.

 

Standing Ovations gab es für das aktive Sängerleben der Jubilarin Emilie Korn, die 80 Jahre -fast unglaublich dem Chor-Singen treu blieb. Für 70 Jahre Singen im Chor wurde auch ihr Chorkollege Heinz Dörr von der Chorgemeinschaft Groß-Bieberau geehrt.

Des Weiteren wurden an diesem Nachmittag aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg 19 Damen und 46 Herren für ihr 40, 50, 60, 65 Jahre aktives Singen im Chor geehrt.

Eine herausgestellte Würdigung für 70 Jahre aktives Singen wurden einer Dame und fünf Herren zuteil. Alle Gäste bedachten diese außergewöhnliche Treue mit anhaltenden Applaus. 

 

                                  von links: Pos. 7 - Siegmar Kramer, Pos. 8 - Herbert Hartmann, Pos. 9 - Klaus Mangold

Für 40jähriges aktives Singen und Treue bei der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt wurden auch mit einer Urkunde bedacht: (s. Foto) Siegmar Kramer, Herbert Hartmann sowie Klaus Mangold.

 

Für ihre Verdienste in den Funktionen als Schriftführerinnen und Schriftführer nahmen Ehrungen entgegen:
2 Damen (25 Jhr.) und 1 Herr (40 Jhr.), als Rechner für 40 Jahre und 1 Dame als 2. Vorsitzende für 25 Jahre.

Die musikalischen Beiträge der Chöre MGV 1884 Habitzheim, Eintracht Richen und der Männerchor MGV Sängerlust 1883 Pfungstadt verliehen der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. 


 

Freude und Zustimmung für Ober-Ramstadts neuen Chor ColourTones gab´s vom Bürgermeister

Von  Klaus-Peter Bayer

 

Mehr als 16 Damen des neuen Gesang-Ensembles ColourTones und einige Herren von der Sängerver-einigung 1871 waren präsent und empfingen in lockerer Atmosphäre an der Seite des Gesamt-Vorstandes mit Chorleiterin Cornelia Jaronicki Ober-Ramstadts Bürgermeister, Werner Schuchmann, während der Übungsstunde.

 

Nach kurzer gegenseitiger Begrüßung und Vorstellung brachte Herbert Hartmann, der 1. Vorsitzende der

Sängervereinigung, zum Ausdruck, dass durch diese Neugründung dem kulturellen Leben der Stadt der Farben ein weiteres Mosaiksteinchen geschenkt wurde.

 

Der Bürgermeister nahm dies wohlwollend und zustimmend auf und wünschte allen Beteiligten Freude und Spaß beim Singen und auch eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung des neuen ColourTones.

 

Beide angestammten Chöre und nun auch die Sängerinnen und Sänger der ColourTones üben fleißig für das gemeinsame Konzert am 17. Dezember dieses Jahres in der Stadthalle. Eine Einladung hierzu nahm der Bürgermeister gerne an. 


 

Fulminanter und hoffnungsvoller Auftritt für den NEUEN CHOR unter dem Dach der
Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt

Alle Beteiligten haben sich zusammengetan, um dieses Projekt zu stemmen.

Von Klaus-Peter Bayer

 

Das Schnuppersingen am Dienstag, den 27. September im Übungsraum der Stadthalle, fand sehr großen Zuspruch. Obwohl in der Grundeinstellung optimistisch, aber doch vereinzelt mit negativen Gefühlen besetzt, was die Anzahl sangesfreudiger Frauen und Männer anbelangt, staunten die „alten“ Choristen nicht schlecht, als sich ihre Wirkungsstätte innerhalb weniger Minuten füllte: 35 Damen und 4 Herren gemischten Alters trugen eine gefühlte atmosphärische Mischung aus Mut, vorsichtigem Verhalten und Neugierde in den Raum.

 

In einer kurzen Begrüßungsrede an die neue Sängerschar, offensichtlich beindruckt von dem überwältigten Interesse der „Neuen“ an diesen Abend, stellte sich Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender, vor. Mit dem Wunsch eines erfolgreichen Verlaufes und einem glücklichen „Händchen“ mit den engagierten Damen und Herren übergab er Cornelia Jaronicki das Wort.

  

Cornelia Jaronicki, die Chorleiterin, gab einen kurzen Abriss über ihre berufliche Vita, insbesondere ihre 12jährige Erfahrung mit der Sängervereinigung 1871. Gleichermaßen brachte sie ganz besonders zum Ausdruck, dass ein Weiterleben des Ensembles für den Vorstand in fernerer Zukunft nur mit einem neuen Chor denkbar ist. Im Fortgang des Abends - alles ist offen, alles im Aufbruch; so werden sich die Stimmen finden, obwohl das Gros ohne Chorerfahrung , war sie überzeugt, dass alles zu einem harmonisch Ganzem reift.

 

                                              

Ein los geht´s ertönte - mit Klavierbegleitung, einstimmig, Africa Call, ein afrikanisches Volkslied mit eigenwillig rhythmischen Klängen und einer klangvollen Kunstsprache. Engagiert und beflissen folgten sie der Dirigentin. Obwohl der Zungenschlag nicht ganz so leicht, auch noch kein Ohrenschmaus, machte ihnen das gemeinschaftliche Singen augenscheinlich und hörbar viel Freude.

 

Weiter ging es mit dem Song „Hallo Django“, bekannt als Jazz Kanon aus den Ende 50iger Jahren. Mit lustigen Einlagen weckte die Dirigentin weiter die Aufmerksamkeit der Aspiranten und milderte die Anfangsschwierigkeiten: sie versuchte die Stimmlagen zu ordnen, einige hüpften in ihre gefühlte Stimmlage. Habt ihr den Ton? ........ und zeigte Zufriedenheit mit der Darbietung.

 

 

 

Die Vielfalt des zukünftigen Lieder-

Angebotes für den Neuen Chor unterstrich das Lied: „Breaking up is hard to do“ - Ein berühmter Song aus den Siebzigern. Nach offensichtlichen Schwierigkeiten bei der Intonation zu Beginn gelang dann sogar zweistimmig sowie im Kanon die bekannte Melodie mit dem wunderbaren Song in Englisch.

  

 

 

 

 

Im Verlauf einer Stunde war sehr viel geschafft und ein gute Basis fürs weitere Gelingen gelegt. Bei guter Stimmungslage aller Beteiligten bedankte sich die Dirigentin bei den „Jung-Choristen“ für´s zahlreiche Erscheinen sowie die produktive Mitarbeit für diese und zukünftig für weitere Übungsstunden. 


 

Auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern mit  neuen Klängen

Die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt im Wandel der Zeit
 Von Klaus-Peter Bayer

 

Eines ist festzustellen: Man kann in Schönheit sterben oder aber „Neues“ ermöglichen, um „Altes“ bewahren zu können. Davon sowie vom Wandel der Zeit inspiriert, hat der Ober-Ramstädter Traditionsverein, die Sängervereinigung 1871, die Zeichen der Zeit erkannt und verstanden. Wir begeistern uns für die Idee und sind fest überzeugt:

 

                                                 „Ein ganz neuer, frischer Chor muss her“.

 

 Wir laden ein und heißen Dich herzlich willkommen zum Schnuppersingen. 
 
                             Wann: am Dienstag, den 27. September um 21:00 Uhr
                             
Wo:     Musikübungsraum der Stadthalle 1.OG (Eingang links neben der Gaststätte "Remise")

 

Musik bringt die Menschen zusammen und ist bekannter weise Therapie für Körper und Seele. Jeder kann kommen, weiblich oder männlich, der Freude am Singen und der Musik hat, mit und ohne Erfahrung, der begeisterungsfähig ist, Enthusiasmus und Gemein­schaftssinn mitbringt.
  
Mitsingen oder erst einmal zuhören - beides ist möglich.

 

Unsere Stärke – Cornelia Jaronicki, Chorleiterin.